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Fußball | Transfermarkt Fix! Süle und Rudy wechseln nach München

Sebastian Rudy und Niklas Süle wechseln im Sommer von der TSG 1899 Hoffenheim zum FC Bayern München. Beide Bundesligisten bestätigten am Sonntag den Doppelwechsel, über den schon länger spekuliert worden war.

Rudy und Süle

Sebastian Rudy und Niklas Süle wechseln im Sommer zum FC Bayern München

Der 26 Jahre alte Rudy wechselt ablösefrei und bekommt einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2020. Bei der Ablösesumme für den 21-jährigen Innenverteidiger Süle hätten sich beide Clubs "auf eine faire und seriöse Basis" verständigt, erklärte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge. Der Betrag wird auf 20 Millionen Euro plus mögliche Nachschläge geschätzt. "Natürlich ist es ein herber Verlust, solche Spieler abgeben zu müssen", bedauerte TSG-Direktor Profifußball, Alexander Rosen.

Dass nun gleich zwei dem Lockruf der Münchner folgten, sei "auch eine grandiose Auszeichnung für unsere Arbeit hier in Hoffenheim". Sowohl Sebastian Rudy als auch Niklas Süle reiften bei der TSG nicht nur zu überdurchschnittlichen Bundesliga-Kräften, sondern wurden auch zu Nationalspielern. Dabei ging Niklas Süle als erstes TSG-Talent den Weg aus der achtzehn99Akademie bis in die Eliteauswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Rudy will Titel gewinnen

Als ihre Transfers zum ruhmreichen FC Bayern offiziell waren, schwärmten Sebastian Rudy und Niklas Süle in Superlativen. "Es ist ein absoluter Traum für mich, nach München zu
wechseln", sagte Defensiv-Allrounder Rudy, "ich will dort Titel gewinnen." Und für Innenverteidiger Süle, mittlerweile wie Rudy Nationalspieler, ist der neue Arbeitgeber schlichtweg "eines der besten Teams der Welt".

Dass die Münchner auf beide aufmerksam geworden waren und mit den Transfers sich verstärken (wollen) und einen möglichen Rivalen um den Titel gleichzeitig schwächen, überrascht dabei nicht. "Wir sind im Profifußball und da muss man mit diesen regelmäßig wiederkehrenden Umständen zurechtkommen", sagte Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann, der "natürlich sehr gerne" mit dem Duo weitergearbeitet hätte.


Süle als Alternative zu Philipp Lahm?

Süle hatte sich in Rio erstmals international in den Fokus gespielt, als er im Team des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu den Leistungsträgern gehörte. Im September gab er gegen Finnland (2:0) sein Debüt in der Nationalmannschaft. Der Innenverteidiger, der auch Angebote vom FC Chelsea und dem AC Mailand gehabt haben soll, kann auch auf der rechten Seite eingesetzt werden und wäre damit eine Alternative zu Kapitän Philipp Lahm (33, Vertrag bis 2018), dessen Karriere sich dem Ende zuneigt.

Der zwölfmalige Nationalspieler Rudy hat ebenfalls bereits rechts hinten gespielt, auch in der DFB-Elf - er ist aber eher im defensiven Mittelfeld zu Hause. "Beim Gedanken an den Abschied schwingt natürlich auch Wehmut mit", sagte Süle, der ebenso wie Rudy aber noch versicherte: "Wir werden bis zur letzten Minute alles für den Klub und unsere Fans geben."