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Fußball | Karlsruher SC Oliver Kreuzer: Es ist fünf nach zwölf

Nach der schmerzhaften Niederlage gegen den FC St. Pauli ist KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer maßlos enttäuscht und erwartet eine deutliche Reaktion seiner Mannschaft. Nur einer steht nicht zur Diskussion.

Nach der 0:5-Niederlage seines Karlsruher SC gegen den FC St. Pauli möchte KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer das Spiel am liebsten schnell vergessen. Es wurden zu viele individuelle Fehler gemacht. Die Mannschaft stand defensiv sehr schlecht und war im Angriff viel zu harmlos. Kreuzer spricht von "Kollektiv-Versagen". Für ihn ist es bereits "fünf nach zwölf".


Gegen einen Tabellennachbarn wie St. Pauli ist die hohe Niederlage besonders bitter. Den Karlsruhern hätte schon ein Punkt gereicht, um nicht auf einem Abstiegsplatz zu stehen. Nun steht der KSC gehörig unter Druck. Und ausgerechnet in dieser Situation kündigt sich der Aufstiegsfavorit Hannover 96 als nächster Gegner an.


KSC-Trainer Mirko Slomka steht nicht in der Kritik

Kreuzer steht nach wie vor zu Trainer Mirko Slomka. Er wisse, wie der Trainer arbeitet und kennt die taktische Marschroute. Kreuzer vertraue seinem Trainer. Warum die Spieler dessen Anweisungen jedoch nicht umsetzten, lässt auch den Sportdirektor rätseln. Der 51-Jährige hofft, dass der Auftritt am Montag ein einmaliger Ausrutscher war. Diesen gelte es schnell aufzuarbeiten, abzuhaken und beim nächsten Spiel alles besser zu machen.