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Fußball | Karlsruher SC KSC-Trainingsauftakt im Schwarzwald

Der Karlsruher SC hat mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Und der neue Trainer, Tomas Oral, gab gleich ein strammes Programm vor. Morgens um 7.00 Uhr ging's zum Lauftraining.


Erstes Training am Schliffkopf im Schwarzwald. Das Wetter passte nicht. Dichter Nebel und Regen. Trotzdem mussten die KSC-Profis im Trainingslager gleich mal früh raus und noch vor dem Frühstück eine Laufeinheit einlegen. Sorgen, sich dadurch unbeliebt zu machen, hat Oral nicht: "Die Spieler wissen, dass sie einen langen Urlaub hatten und die Grundlage bei jedem Fußballer die Fitness ist. Wir machen das auch so, dass die Jungs die Lust nicht verlieren."

Zum Beispiel Teambuiling beim gemeinsamem EM-Gucken. Allerdings wird Oral nicht zum Analytiker während den Spielen. "Da wollen wir Fußball genießen", meint der 44-Jährige, der zuletzt beim Zweitliga-Absteiger FSV Frankfurt auf der Trainerbank saß.

Das Teambuilding könnte in den nächsten Tagen noch wichtiger werden, denn Trainer Oral erwartet beim Karlsruher SC mindestens einen neuen Spieler: "Was Neuzugänge angeht, bin ich sehr zuversichtlich", sagte er am Montag vor der Abfahrt ins sechstägige Lauftrainingslager im Schwarzwald. Er glaube fest daran, dass bis zum offiziellen Trainingsauftakt am 27. Juni eine Verpflichtung fix sei. Ein Spieler wurde bereits geholt: Moritz Stoppelkamp vom SC Paderborn.

"Bei der anderen Position dürfen wir uns nicht treiben lassen, sondern sollten die Ruhe bewahren", befand der neue Coach des badischen Fußball-Zweitligisten. Sportdirektor Jens Todt sucht weiter mit Hochdruck nach passendem Ersatz für Innenverteidiger Manuel Gulde (SC Freiburg) und Mittelfeldspieler Jonas Meffert (Bayer Leverkusen).

Innenverteidiger und Sechser gesucht

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Markus Kauczinski wird Oral den Kapitän selbst bestimmen. Das habe er schon immer so gehalten, betonte der 44-Jährige: "Und das behalte ich auch bei." Viel wichtiger sei in der heutigen Zeit sowieso, dass alle Spieler in der Verantwortung stünden. "Dann wird sich schon herauskristallisieren, wer die Häuptlinge sind", sagte Oral.

Zu Saisonzielen wollte sich der neue KSC-Trainer noch nicht konkret äußern: "Wir denken jetzt erst Mal alles kurzfristig. Wir sprechen die Ziele erst aus, wenn alle Mann an Bord sind."

Im Kader gab es durchaus größere Umbrüche. Sechs Spieler sind gegangen, daher wird es noch Bedarf geben. Konkret wünscht sich Oral noch neue Akteure "auf der Sechs und in der Innenverteidigung. Aber ich glaube fest daran, dass wir eine richtig gute Mannschaft ins Rennen werfen."