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Fußball | Glosse Helfen dem FCK nur noch die Chinesen?

Tiefer geht's nicht. Der 1. FC Kaiserslautern ist nach dem 0:5 in Berlin Tabellenletzter der 2. Bundesliga. Jetzt hilft nur noch frisches Geld für Verstärkungen, sagt SWR-Reporter Uli Fritz.

Das Stadion des 1. FC Kaiserslautern

Das neue Fritz-Lionel-Waltermessi-Stadion?

Mein Gott, was werden im Fußball Millionen augeschüttet. Satte Kohle. Alle haben Geld, nur die chronisch klammen Lauterer nicht. Bringt aber nix, jetzt all den vielen Scheinen hinterher zu weinen und zu gucken, wo die Millionen versickert sind. Neue müssen her. Hier sind meine Vorschläge:

"Allez Hopp" – das ist nicht nur die Pfälzer Aufforderung, jetzt mal in die Gänge zu kommen, sondern auch das Gebot der Stunde. Wie? Die FCK-Fans haben Dietmar Hopp zwar immer wieder übel beschimpft, den neureichen Nicht-Traditionsklub-Mäzen aus einem noch kleineren Dorf? Schwamm drüber! Dietmar, sei nicht nachtragend und schaufel' mal was über den Rhein! Stell' Dir vor: Champions League, Hoffe gegen die Lauterer. Dann sind auch die FCK-Fans wieder lieb zu Dir. Oder, Dietmar, frag doch mal den Roger Wittmann, den Spielervermittler, der golft doch mit Dir. Der hat doch soviel Geld aus dem FCK gezogen, vielleicht spendet er was zurück?

Neymar und/oder Messi?

Oder wie wäre es mit einer Spende als nächster Geld-Quelle? "Think Big" in der Westpfalz! Das habt ihr doch jahrelang sowieso immer versucht. Ein Anruf bei Neymar oder beim Messi – einmal zehn Prozent vom Monatsgehalt, und dem FCK ginge es gleich mal deutlich besser. Bietet was an, zum Beispiel den Stadionnamen: "Fritz-Lionel-Waltermessi-Stadion".

Dann klappt's auch mit den chinesischen Nachbarn

"Die Chinesen kommen" – war mal ein lustiger Film aus dem Allgäu. Wäre auch die beste Lösung für den FCK. Die Chinesen sind nämlich schon da. Hoppstädten-Weiersbach, 60 Kilometer von Kaiserslautern entfernt. "International Commercial Center Neubrücke", so heißt der  Ortsteil dort. 210 chinesische Unternehmen, 600 Chinesen. Zeigt Ihnen einmal den Betze, das Neuschwanstein des deutschen Fußballs, und dann investieren sie. Und Touristenmassen strömen auch. Nehmt Eintritt. Verpflichtet mindestens zehn chinesische Spieler - schlechter als jetzt wird's mit denen bestimmt nicht.

Und schließlich noch ein letzter Vorschlag, um die Misere zu beenden: Holt den 1954er-Weltmeister Horst Eckel in den Trainerstab! Alte Tugenden sind wieder gefragt - wer könnte sie besser vermitteln als die Legende der Roten Teufel?