Bitte warten...

Fußball | Fußball-EM 2024 Stuttgart bringt sich als EM-Spielort in Stellung

Stuttgart will bei der Fußball-EM 2024 dabei sein. Falls die DFB-Bewerbung für das Turnier Erfolg haben sollte, steht das Stadion im Neckarpark offenbar als Austragungsort bereit.

Mercedes Benz Arena

Fußball-EM 2024? Da sind wir dabei, sagt Stuttgart

Stuttgart will Austragungsort bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 werden und wird dabei von der Landesregierung unterstützt. Sollte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit seiner Bewerbung für die kontinentalen Titelkämpfe in gut sieben Jahren erfolgreich sein, hätte die Stadt sicher Interesse, Spielort zu werden, sagte der Sprecher der Stadion NeckarPark GmbH & Co. KG, Jörg Klopfer, am Freitag der Deutschen Press-Agentur.

"Wir haben schon bei der WM 2006 gezeigt, dass die Mercedes-Benz Arena eine tolle Spielstätte ist", erklärte Klopfer. "Stuttgart war immer Spielort bei großen internationalen Turnieren."

Auch Baden-Württembergs Kultus- und Sportministerin Susanne Eisenmann (CDU) würde es begrüßen, wenn das derzeit 60.000 Zuschauer fassende Stadion des Zweitligisten VfB Stuttgart als Spielstätte zum Zug käme. Die Landeshauptstadt habe nicht nur 2006 bewiesen, "dass sie eine hervorragende Gastgeberin für internationale Sportereignisse ist", sagte Eisenmann der "Heilbronner Stimme" (Samstag). "Insofern hoffe ich, dass es mit der Bewerbung klappt und drücke dem DFB die Daumen."

Zehn mögliche Spielorte

Der Verband hatte am Freitag seine lange angekündigte Bewerbung um die EM auch offiziell beschlossen. Bis Anfang März will der DFB das Bewerbungskonzept mit insgesamt zehn möglichen Stadien beziehungsweise Spielorten bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) einreichen. Welche Spielorte letztlich infrage kommen, wird sich aber erst im September klären. Deutschland gilt als Favorit auf die Gastgeberrolle.

Das Stuttgarter Stadion war neben dem "Sommermärchen" 2006 auch schon bei der WM 1974 und der EM 1988 Austragungsstätte. 1988 fand unter anderem das Halbfinale zwischen der Sowjetunion und Italien (2:0) am Cannstatter Wasen statt, 2006 gewann das deutsche Team mit Bundestrainer Jürgen Klinsmann in Baden-Württembergs Landeshauptstadt das Spiel um Platz drei gegen Portugal (3:1).