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Fußball | FSV Mainz 05 Der FSV Mainz 05 präsentiert Rekordzahlen

Bei der jährlichen Mitgliederversammlung des FSV Mainz 05 vermeldete der Bundesligist einen neuen Rekordgewinn.

Johannes Kaluza, Rouven Schröder und Detlev Höhne (von links)

Johannes Kaluza, Rouven Schröder und Detlev Höhne (von links)

Gleich zu Beginn der Veranstaltung konnten die Verantwortlichen des FSV Mainz 05 mit Rekordzahlen glänzen. Der rheinhessische Bundesligist steigerte seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 109,9 Millionen Euro. Gleichzeitig weist der Klub einen Gewinn vor Steuern von 10,9 Millionen Euro aus - ebenfalls eine Bestmarke. Die Zahlen präsentierte Finanz-Geschäftsführer Christopher Blümlein.

Im Vergleich zum ebenfalls erfolgreichen Geschäftsjahr 2015/16 bedeutete dies ein Umsatzplus von 5,2 Millionen Euro (2015/16 betrug der Umsatz 104,8 Millionen Euro). Der Gewinn vor Steuern wurde fast verdoppelt, im vergangenen Jahr hatte er 5,8 Millionen Euro betragen.

Emotionen kommen auf

Trotz der positiven Entwicklung gab es Differenzen. Emotionen kamen auf, als der aktuelle neu installierte Aufsichtsrat dem alten Vorstand um den ehemaligen Präsidenten Harald Strutz "aus formalen Gründen", so Aufsichtsrats-Vorsitzender Detlev Höhne, die Entlastung vorerst verweigerte.

Der frühere Chef der Mainzer Stadtwerke berichtete, das Kontrollgremium habe anonyme Hinweise erhalten, Strutz und Co. hätten sich in ihrer Amtszeit bereichert. Es läge eine Strafanzeige vor, dass ein Vorstand Ende 2013/Anfang 2014 in einem Hamburger Hotel gewohnt habe. Der FSV habe die Rechnung beglichen.

"Wir mussten uns damit beschäftigen. Wir haben über einen Anwalt Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft gefordert. Solange das Ergebnis nicht vorliegt, können wir nicht entlasten", betonte Höhne. Eine Vorverurteilung des ehemaligen Vorstands sei das nicht. Das wurde von der alten Vorstandsriege jedoch anders gesehen.