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Fußball | Frauen-EM Die Südwest-Mädels im DFB-Team

Die deutsche Nationalmannschaft hat ihre "Mission Titelverteidigung" mit einem 0:0 gegen Schweden begonnen. Wir geben einen Überblick über die Spielerinnen aus dem Südwesten.

Der gesamte Kader für die Frauen-Europameisterschaft in den Niederlanden umfasst 23 Spielerinnen. Davon kommen sechs aus dem Südwesten, fünf sogar von einem Verein: Der SC Freiburg stellt neben dem VfL Wolfsburg die meisten Spielerinnen ab.

Laura Benkarth (SC Freiburg) - Tor

Laura Benkarth bei der Frauen-Nationalmannschaft

Laura Benkarth vom SC Freiburg

Sie ist der Ersatz für Almuth Schult vom VfL Wolfsburg. Laura Benkhart kennt sich auch mit Titeln aus. Mit der U20 wurde sie 2010 Weltmeisterin, 2013 mit dem A-Team Europameisterin und 2016 holte sie mit den DFB-Mädels Gold bei den Olympischen Spielen. In der vergangenen Saison absolvierte sie jede Minute in der Bundesliga, geht also mit reichlich Spielpraxis ins Turnier.

Carolin Simon (SC Freiburg) - Abwehr

Carolin Simon bei der Frauen-Nationalmannschaft

Carolin Simon vom SC Freiburg

Ebenso lief es bei Carolin Simon. Auch sie absolvierte alle 22 Spiele der Saison durch und kommt auf insgesamt 140 Bundesliga-Einsätze. Gespielt hat sie unter anderem für den Hamburger SV, Bayer Leverkusen und nun den SC Freiburg. Dort steht sie seit September 2016 unter Vertrag. In der A-Nationalmannschaft stand die Verteidigerin bislang nur dreimal auf dem Platz.

Leonie Maier (FC Bayern München) - Abwehr

Leonie Maier steht bei der Europameisterschaft in den Niederlanden im DFB-Kader

Leonie Maier vom FC Bayern München

Vor vier Jahren spielte Leonie Maier ihr erstes großes Turnier mit der Nationalmannschaft. Bei der Europameisterschaft 2013 in Schweden gewann die gebürtige Remseckerin dann direkt auch den Titel. Und im selben Jahr kam ihre Profikarriere auch im Vereinsfußball richtig ins Rollen. Im Februar 2013 wechselte sie zum FC Bayern München, bei dem die Abwehrspielerin bislang zwei Mal die Meisterschaft gewann.

Kristin Demann (Hoffenheim/Bayern München) - Abwehr

Kristin Demann bei der deutschen Frauen-Nationalmannschaft

Kristin Demann von 1899 Hoffenheim

Kristin Demann war nach einem Kreuzbandriss 2012 auf der Suche nach ihrer Form, wurde deshalb von Turbine Potsdam an die TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen. Dort etablierte sie sich und wurde nach Ablauf der Leihe fest verpflichtet. Zur kommenden Saison wechselt sie zu Bayern München. Ihre erste Nominierung für die Nationalmannschaft erhielt sie 2015, um die verletzte Babett Peter zu ersetzen.

Lina Magull (SC Freiburg) - Mittelfeld

Hasret Kayikci bei der Frauen-Nationalmannschaft

Lina Magull vom SC Freiburg

Mit dem VfL Wolfsburg holte Lina Magull 2012 das Triple aus Liga, Pokal und Champions League. Wie die meisten in der Frauen-Nationalmannschaft durchlief sie die jüngeren Teams des DFB und zeigte sich dort mit 23 Toren aus 59 Spielen als torgefährliche Mittelfeldspielerin. Ihr Debüt in der Nationalmannschaft gab sie 2015 beim EM-Qualifikationsspiel gegen Russland. Seit 2015 steht sie auch beim SC Freiburg unter Vertrag.

Hasret Kayikci (SC Freiburg) - Mittelfeld

Hasret Kayikci bei der Frauen-Nationalmannschaft

Hasret Kayikci vom SC Freiburg

Ebenfalls vom SC Freiburg kommt Hasret Kayikci. Sie ist im Sturm und im Mittelfeld einsetzbar und spielt seit 2011 für Freiburg. Die 26-Jährige gehört zu den unerfahreneren Spielerinnen in der Nationalelf, da sie erst in vier Spielen für die DFB-Elf auflief. Ihr erstes Länderspieltor erzielte Kayikci beim 3:1-Sieg im Testspiel Anfang Juli gegen Brasilien.

Lena Petermann (SC Freiburg) - Sturm

Lena Petermann bei der Frauen-Nationalmannschaft

Lena Petermann vom SC Freiburg

Im Sturm muss die Elf von Steffi Jones ohne Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg auskommen. Ein möglicher Ersatz für sie ist Lena Petermann, die auf zwölf Spiele im DFB-Trikot kommt. Interessant ist der Werdegang der Freiburgerin: In ihrem ersten Jahr in den USA, wo sie teil des College-Fußballteams UCF Knights war, wurde sie als "Rookie of the Year" ausgezeichnet. Ihren Plan, bis 2016 in den USA zu studieren, verwarf sie am 1. September 2014 offiziell, um ihre fußballerische Karriere in Deutschland fortzusetzen. Einen Tag später verpflichtete sie der SC Freiburg.