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Fußball | DFB-Pokal Schuster schießt Freiburg ins Achtelfinale

Der SC Freiburg hat sich auch von einem 0:1-Rückstand gegen Dynamo Dresden nicht beirren lassen und ist letztlich verdient mit einem 3:1-Sieg ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen.

Julian Schuster hat den SC Freiburg mit seinem Freistoß-Tor zum 2:1 gegen Dynamo Dresden in Führung geschossen.

Julian Schuster hat den SC Freiburg mit 2:1 in Führung geschossen

Das war ein hartes Stück Arbeit: Der SC Freiburg hat "Bundesliga-Schreck" Dynamo Dresden mit viel Mühe eliminiert und endlich wieder das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Am Mittwochabend gewann der Erstligist, der zuletzt zweimal in der zweiten Runde gescheitert war, gegen die klassentieferen Sachsen mit 3:1 (0:0). Torjäger Nils Petersen (50.), Kapitän Julian Schuster (61.) und Janik Haberer (81.) schossen die Breisgauer in die Runde der letzten 16 Teams. Für die unerschrockenen Dresdner traf Rico Benatelli (48.).

Freiburg war gewarnt, schließlich hatte Dresden in der jüngeren Vergangenheit unter anderem die Bundesligisten RB Leipzig, Schalke 04 und Bayer Leverkusen aus dem Wettbewerb geworfen. SC-Trainer Christian Streich verzichtete wohl auch deshalb auf gravierende Veränderungen seiner Startelf - was im vergangenen Jahr gegen den SV Sandhausen zum frühen Aus geführt hatte. Dass Streich die meisten seiner Etablierten aufs Feld schickte, war auch gut, denn die selbstbewussten Dresdner machten ihrem Ruf wieder alle Ehre. Trotz der Außenseiterrolle spielte der Zweitligist munter mit, suchte spielerische Lösungen. Dennoch besaß der Sport-Club durch Mike Frantz (11.) die erste Chance.


Schuster per Freistoß zur Führung

Während die verpasste Führung das Freiburger Spiel in der Folge eher hemmte, kamen die Gäste immer besser in Schwung. Mitunter wurde der SC-Strafraum minutenlang belagert, die beste Möglichkeit besaß Aias Aosman. Dessen Schuss (26.) kullerte zwar knapp am langen Pfosten vorbei, doch die Dresdner Führung wäre zu diesem Zeitpunkt
verdient gewesen.

Julian Schuster vom SC Freiburg im Duell mit Lucas Röser von Dynamo Dresden

Julian Schuster im Duell mit Lucas Röser

Von aufmunterndem Applaus und komplett ohne Pfiffe der Zuschauer wurden die lethargischen Freiburger in die Kabine begleitet. Alles andere als lahm war dann der Start in den zweiten Durchgang. Zunächst nutzte dabei Benatelli mit einem gefühlvollen Heber einen Abstimmungsfehler des Freiburger Torhüters Rafal Gikiewicz mit der Hintermannschaft zur Führung. Wenig später glich Petersen aus, vorausgegangen war ebenfalls ein unnötiger Abspielfehler im Dresdner Defensivverbund.

Mit der Führung kam die Ruhe

Die Treffer veränderten die Situation komplett. Nun gaben die Gastgeber den Ton an, sie wurden durch das wunderbare Freistoß-Tor von Schuster belohnt. Für Schuster war es trotz der harten Arbeit letztlich ein souveräner Sieg.


SC Freiburg - Dynamo Dresden 3:1 (0:0)

Freiburg: Gikiewicz - Koch, Schuster, Söyüncü - Stenzel, Höfler, Frantz, Günter - Niederlechner (78. Ravet), Petersen (72. Kath), Terrazzino (55. Haberer)
Trainer: Streich

Dresden: Schwäbe - Kreuzer, Jannik Müller, Ballas, Heise - Konrad - Aosman (71. Hauptmann), Benatelli (82. Mlapa) - Horvath (78. Duljevic), Röser, Berko
Trainer: Neuhaus

Schiedsrichter: Benjamin Brand (Unterspiesheim)

Tore: 0:1 Benatelli (48.), 1:1 Petersen (50.), 2:1 Schuster (61.), 3:1 Haberer (81.)

Zuschauer: 17.800