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Fußball | Bundesliga Mark Uth rettet 1899 Hoffenheim einen Punkt

1899 Hoffenheim musste bis in die Nachspielzeit zittern, doch die Geduld wurde belohnt: Denn Mark Uth den Kraichgauern mit seinem späten Tor einen Punkt gegen Eintracht Frankfurt.

Sandro Wagner und Mark Uth von 1899 Hoffenheim hatten nach dem Rückstand gegen Eintracht Frankfurt viel Diskussionsbedarf

Sandro Wagner und Mark Uth hatten nach dem Rückstand viel Diskussionsbedarf

Mark Uth ist ein zuverlässiger Mensch. Und immer, wenn 1899 Hoffenheim dringen ein Tor braucht, ist der 26-Jährige zur Stelle. Beim 1:1 (0:1 gegen Eintracht Frankfurt mussten die 30.150 Fans in der Rhein-Neckar Arena jedoch bis zur 91. Minute auf die bestellte Lieferung warten. Dann spielte der eingewechselte Serge Gnabry Uth im Frankfurter Strafraum an und der erzielte aus dem Gewühl heraus den heiß ersehnten Ausgleich.

Kevin-Prince Boateng (13.) erzielte das frühe Führungstor für die Frankfurter. Allerdings profitierte der Mittelfeldspieler bei seinem zweiten Saisontor von einem Fehlpass von Lukas Rupp, zudem stand TSG-Torwart Oliver Baumann zu weit vor seinem Kasten. Die Hoffenheimer, die ohne Benjamin Hübner, Pavel Kaderabek und Ermin Bicakcic auskommen mussten, zeigten in der ersten Hälfte eine schwache Vorstellung. Trainer Julian Nagelsmann schien sich bei der Aufstellung verpokert zu haben. Warum Harvard Nordtveit, Nadiem Amiri, Andrej Kramaric und Steven Zuber auf der Bank saßen, war vielen Beobachtern ein Rätsel.

Programm-Tipp

1899-Hoffenheim-Verteidiger Kevin Akpoguma ist am Sonntag, ab 22.05 Uhr, zu Gast bei Sport im Dritten im SWR Fernsehen BW.

Hoffenheim fehlte die Kreativität

Hoffenheim fiel spielerisch nichts ein, um Frankfurt ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Erst ein kapitaler Bock von Hradecky, der Mark Uth den Ball in die Füße spielte, brachte noch einmal Gefahr vor der Pause. Wagner setzte die Hereingabe seines Sturmpartners aber knapp neben das Tor.

Nach dem Wechsel bot sich das gleiche Bild. Hoffenheim hatte mehr Ballbesitz, blieb aber weitgehend ungefährlich. Daran änderte auch die Hereinnahme von Serge Gnabry, der nach knapp zweimonatiger Verletzungspause sein Comeback feierte, nichts. Auch Andrej Kramaric, der nach gut einer Stunde den glücklosen Wagner ersetzte, konnte die lahme TSG-Offensive trotz eines phasenweisen Powerplays nicht entscheidend beleben.

Ausgleich in der Nachspielzeit

Die Eintracht befreite sich Mitte der zweiten Halbzeit aus der Umklammerung. Ante Rebic hätte die Partie vorzeitig entscheiden können, doch der Kroate vergab zweimal freistehend. Das rächte sich in der Nachspielzeit, als Gnabry einmal auf dem Flügel durchkam und Uth den Ball mustergültig auflegte.


1899 Hoffenheim - Eintracht Frankfurt 1:1 (0:1)

Hoffenheim: Baumann - Posch, Vogt, Akpoguma - Grillitsch - Rupp (53. Gnabry), Schulz - Demirbay, Geiger (73. Amiri) - Uth, Wagner (63. Kramaric)
Trainer: Nagelsmann

Frankfurt: Hradecky - Salcedo, Abraham, Falette - Wolf, Stendera (60. Hasebe), Kevin-Prince Boateng, Willems - Gacinovic (75. Fernandes) - Haller (70. Jovic), Rebic
Trainer: Kovac

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Tore: 0:1 Kevin-Prince Boateng (13.), 1:1 Uth (90.+1)

Zuschauer: 30.150 (ausverkauft)