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Bundesliga | 1899 Hoffenheim 1899 Hoffenheim fegt RB Leipzig weg

1899 Hoffenheim hat die Mini-Krise beendet. Gegen RB Leipzig gewann die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann mi 4:0 (1:0) und springt auf Platz fünf.

Nadiem Amiri bejubelt mit Dennis Geiger das Tor zur 1:0-Führung von 1899 Hoffenheim gegen RB Leipzig

Konter-Initiator Dennis Geiger und Vollstrecker Nadiem Amiri bejubeln das 1:0 gegen RB Leipzig

Der Ball fliegt und fliegt und fliegt. Vom Mittelkreis aus sah Serge Gnabry, wie Péter Gulácsi abspringt, sich lang und länger macht. Doch keine Chance: Gnabrys Lupfer aus etwa 45 Metern ist drin. 3:0 für 1899 Hoffenheim gegen RB Leipzig. Kurz vor Schluss erhöhte Mark Uth sogar noch auf 4:0. Ein verdienter Sieg in einem starken Spiel, in dem der Plan von Trainer Julian Nagelsmann voll aufgegangen ist. Denn Nagelsmann riskierte viel.

Gegen die Sachsen setzte der 30-Jährige auf seine geballte Offensiv-Power: Lukas Rupp, Nadiem Amiri, Mark Uth und Serge Gnabry sollten dem Leipziger Defensiv-Verbund einheizen, Dennis Geigers war das einzige Bindeglied zwischen dem Offensiv-Quartett und der Fünfer-Abwehrkette.

Programm-Tipp

Der SWR zeigt die Höhepunkte der Partie 1899 Hoffenheim gegen RB Leipzig am Sonntag, ab 22:05 Uhr, bei Sport im Dritten im SWR Fernsehen BW.

Und wie gut er diesen Job beherrscht, zeigte er bereits in der 13. Spielminute, als Geiger Kevin Kampl im defensiven Mittelfeld aussteigen ließ und das Spiel mit einem starken Zuspiel auf Pavel Kaderabek breit machte. Der preschte die rechte Außenbahn entlang, spielte Lukas Rupp im Leipziger Strafraum an, der ließ reaktionsschnell auf Nadien Amiri abtropfen, der keine Probleme hatte, den Ball an RB-Keeper Péter Gulácsi vorbei einzuschieben. Zwischen der Ball-Eroberung und dem 1:0 verstrichen gerade einmal 17 Sekunden.

Das Nagelsmanns Matchplan so gut aufgegangen ist, freute auch 1899-Kapitän Benjamin Hübner.

0:10 min

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Gnabry erhöhte nach der Pause

Und Hoffenheim wollte nachlegen. Allerdings war Gulácsi bei Kaderabeks Dropkick auf dem Posten (30.) und Rupp stand vor dem vermeintlichen 2:0 knapp im Abseits (34.). Weil Leipzig mit Naby Keitas Schuss aus der zweiten Reihe (18.) nur einmal gefährlich vors Hoffenheimer Tor kam, ging es mit einer verdienten 1:0-Führung in die Pause.

Mit seinen zwei Toren für 1899 Hoffenheim schoss Serge Gnabry RB Leipzig quasi im Alleingang ab

Mit seinen zwei Toren schoss Serge Gnabry RB Leipzig quasi im Alleingang ab

Nach der Pause nutzte Gnarby die erste Chance zum 2:0 für Hoffenheim: Kevin Akpoguma spielte einen langen Ball in den Rücken der weit aufgerückten Abwehr. Und Gnabry hatte die Geschwindigkeit, die Ruhe und die Technik, diesen Ball aus der Luft zu pflücken und Gulácsi erneut zu überwinden (52.). Dass er auch noch eine grandiose Übersicht hat, zeigte Gnabry beim 3:0. Nach einem katastrophalen Fehlpass des ehemaligen Stuttgarter Timo Werner, den Amiri zu Gnabry durchsteckte, fackelte der 22-Jährige nicht lange und lupfte den Ball aus 45 Metern über Gulácsi hinweg ins Tor (62.). Mark Uths Tor zum 4:0 (87.) setzte dem Hoffenheimer Sahnetag dann noch die Kirsche auf.

1899 Hoffenheim - RB Leipzig 4:0 (1:0)

Hoffenheim: Baumann - Akpoguma, Posch, Benjamin Hübner (76. Nordtveit) - Kaderabek, Geiger, Zuber - Rupp, Amiri (70. Demirbay) - Gnabry (65. Kramaric), Uth.
Trainer: Nagelsmann

Leipzig: Gulacsi - Klostermann (46. Bruma), Konate, Upamecano (46. Ilsanker), Halstenberg - Keita, Demme - Kampl, Forsberg - Timo Werner, Poulsen (70. Augustin)
Trainer: Hasenhüttl

Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)

Tore: 1:0 Amiri (13.), 2:0 Gnabry (52.), 3:0 Gnabry (62.), 4:0 Uth (87.)

Zuschauer: 28.299

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