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Fußball | 3. Liga Torloses Schwabenderby - Debakel für den KSC

Das Derby zwischen der SGS Großaspach und dem VfR Aalen blieb torlos. Fußball-Drittligist Karlsruher SC hat am 5. Spieltag mit 0:4 gegen Fortuna Köln verloren.

Dominik Pelivan und Sebastian Vasiliadis

Großaspachs Dominik Pelivan im Zweikampf mit Aalens Sebastian Vasiliadis

Das Schwabenderby zwischen der SG Sonnenhof Großaspach und dem VfR Aalen blieb torlos. Beide Mannschaften starteten munter aber sehr ausgeglichen in die erste Halbzeit. Nach 20 Minuten wurde Großaspach aktiver und hatte die größte Chance durch einen Freistoß von Özgür Özdemir, den Robert Müller aber auf der Linie klärte. Beiden Teams fiel es sonst aber schwer, aus dem Spiel heraus für Torgefahr zu sorgen.

In die zweite Halbzeit startete Aalen zwar als aktivere Mannschaft. Aber jede Torchance scheiterte an den tief verteidigenden Großaspachern, die kaum Lücken zuließen. Das sehr ausgeglichene Derby endete 0:0.


Debakel für den KSC

KSC

Alexander Siebeck im Zweikampf mit Kölns Dominik Ernst

Vier Punkte aus fünf Spielen - Der Start in die 3. Liga Saison ist mit der erneuten Niederlage nun endgültig verpatzt. Im Vergleich zum DFB-Pokalspiel gegen Leverkusen veränderte KSC-Coach Marc-Patrick Meister seine Startelf nur auf einer Position. Für den Gelb-Rot-gesperrten Marvin Wanitzek spielte Andreas Hofmann von Beginn an. Doch die Karlsruher konnten nicht an ihre Leistungen, die sie noch gegen Leverkusen gezeigt hatten, anknüpfen.

Der Start der Karlsruher verlief alles andere als gut. In der 11. Minute fälschte Kai Bülow einen Schuss von Manuel Farrona Pulido so unglücklich ab, dass der Ball im eigenen Tor landete. Das 0:1 rüttelte den KSC aber keinesfalls wach, vielmehr hatte Köln weiterhin mehr Spielanteile und drängte aufs zweite Tor. Kölns Bernard Kyere Mensah war es schließlich, der die Führung seines Teams ausbaute. Nach einem Freistoß von Kegel traf er aus acht Metern per Kopf.

Kein Elfmeter für den KSC

Kurz vor der Pause hätte es dann Elfmeter für den KSC geben können. Kyere Mensah und Ernst brachten Hofmann im Strafraum zu Fall - in den Augen des Schiedsrichters allerdings ohne Foulspiel. Der Halbzeit-Stand war gerechtfertigt, denn der Karlsruher SC stand in den ersten 45 Minuten deutlich neben sich.

Der Start in die zweite Hälfte war dann auch alles andere als gut. Kölns Scheu erhöhte für sein Team in der 50. Minute auf 3:0. Lars Bender traf kurz vor Schluss dann sogar noch zum 4:0. KSC-Coach Marc-Patrick Meister war nach der deutlichen Niederlage sichtlich bedient. Einen Tag später zog der Karlsruher SC Konsequenzen und trennte sich von Trainer Marc-Patrick Meister.