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Fußball | 3. Liga Der Karlsruher SC verliert in letzter Minute

Der Karlsruher SC lag bei der Spielvereinigung Unterhaching nur drei Minuten lang zurück. Doch es waren entscheidende drei Minuten, denn das Tor zur 2:3-Niederlage fiel kurz vor Schluss.

Anton Fink hat den Karlsruher SC im Drittliga-Spiel gegen die Spielvereinigung Unterhaching mit 1:0 in Führung gebracht

Anton Fink hat den Karlsruher SC mit 1:0 in Führung gebracht

Spielvereinigung Unterhaching gegen den Karlsruher SC ist auch das Duell zweier Torjäger. KSC-Stürmer Anton Fink ist der Top-Torjäger der 3. Liga. Und Stephan Hain hat vergangene Saison mit 32 Toren maßgeblich dazu beigetragen, dass die Bayern die Regionalliga verlassen durften. Doch trotz dieser Offensiv-Power begann der Karlsruher SC das erste Auswärtsspiel der Saison recht zaghaft. Den Fehler aus dem Auftaktspiel, nämlich den Gegner mit haarsträubender Abwehr-Arbeit zum Tore-Schießen einzuladen, wollten sie kein zweites Mal begehen.

Doch schon nach zehn Minuten hatte sich der KSC freigestrampelt und ging mit dem ersten Angriff sofort in Führung: Anton Fink machte sein 124. Drittliga-Tor per Foul-Elfmeter, nachdem er von Max Dombrowka gefoult wurde (12.). Nur elf Minuten später zeigte Schiedsrichter Robert Schröder erneut auf den Punkt, diesmal jedoch auf der anderen Seite. David Pisot hatte Stephan Hain gefoult und Hain traf zum Ausgleich.


Es war die Initial-Zündung für die Spielvereinigung Unterhaching, die nun das Spiel dominierte. Doch das Tor fiel für den KSC: Pisot stand nach einem Eckball frei, wie Jesus in der Wüste, und machte das 2:1 (38.). Doch die Euphorie der etwa 1.000 mitgereisten KSC-Fans war noch nicht abgeebbt, da stand es schon 2:2. Sascha Bigalke nutzte die Jubel-Stimmung in der KSC-Abwehr zum Ausgleich (39.). Mit 2:2 ging es auch in die Pause.

Klare Tor-Chancen waren Mangelware

Auch in der zweiten Halbzeit ging es munter und ohne viel Geplänkel zur Sache. Es fehlten jedoch die klaren Tor-Chancen. Vor allem, weil dem KSC keine spielerischen Lösungen einfielen und die vielen weiten Bälle auf Fink und seinen Sturm-Partner Dominik Stroh-Engel zu leicht auszurechnen waren. Unterhaching machte es besser und setzte den Karlsruher SC in der Schlussphase mehr und mehr unter Druck. Zunächst hatte der KSC noch Glück, als Christoph Greger in der 87. Minute freistehend im Strafraum verzog. Zwei Minuten später war Uphoff bei dem strammen Schuss von Stefan Schimmer jedoch chancenlos.