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Fußball | 2. Bundesliga Scharfe Kritik von Schmidt an seinem Team

Trainer Frank Schmidt hatte für die schwache Leistung des 1. FC Heidenheim in Ingolstadt kein Verständnis. Seine Mannschaft sei am Freitag beim 0:3 keine Einheit gewesen. Der FCH ist nun seit fünf Spielen ohne Sieg und steht in der Liga vor einem harten Programm.

Frank Schmidt

Heidenheims Coach Frank Schmidt ist mit der derzeitigen Leistung seines Teams nicht zufrieden

Nach der dritten Niederlage in Serie und dem fünften Spiel ohne Sieg wird der Ton beim 1. FC Heidenheim deutlich rauer. "Wenn du in der 2. Liga erfolgreich sein willst, musst du als absolute Einheit auftreten. Das waren wir nicht", sagte FCH-Trainer Frank Schmidt nach dem 0:3 (0:1) beim FC Ingolstadt 04. "Vieles hat einfach gefehlt. Unsere Leistung war enttäuschend und zu wenig für die Ansprüche, die wir haben. Jetzt sollte auch der letzte bei uns gemerkt haben, dass wir mit so einem Auftritt keine Spiele mehr gewinnen."

Zwar hielten die Heidenheimer am Freitagabend vor 9.204 Zuschauern zunächst gut mit, kassierten aber kurz vor der Pause durch Hauke Wahl das erste Gegentor (45.). In der zweiten Halbzeit hatte Bundesliga-Absteiger Ingolstadt die Partie im Griff, Sonny Kittel (70.) und Stefan Kutschke (79./Foulelfmeter) erhöhten auf 3:0. Sie sorgten dafür, dass der FCH, der die vergangene Saison noch als Sechster abgeschlossen hatte, weiter im Tabellenkeller festsitzt.


"Meine Erwartung an meine Mannschaft war eine andere, ich hatte gehofft, dass wir aus den letzten Spielen dazu gelernt haben. Das haben wir aber leider nicht", schimpfte Schmidt. "Wenn du so einfach Gegentore zulässt, ist es verdammt schwer, in der 2. Liga erfolgreich zu sein." Auch sein Torwart Kevin Müller beklagte, dass die Zahl von 23 Gegentoren nach bisher elf Saisonspielen viel zu hoch ist. "So fällt es schwer, in dieser Liga Punkte zu holen."

Heidenheim hofft nun darauf, sich mit einem Sieg im DFB-Pokal beim Zweitligakonkurrenten Jahn Regensburg am Mittwoch (20.45 Uhr) Selbstvertrauen zu holen. In der Liga wird es für das Team von der Schwäbischen Ostalb aber nicht leicht, die Krise kurzfristig zu beenden. Die nächsten Gegner sind der 1. FC Nürnberg, Tabellenführer Fortuna Düsseldorf und Union Berlin - allesamt Aufstiegsaspiranten.