Bitte warten...

Fußball | 2. Bundesliga KSC mit Niederlage in die 3. Liga

Der Karlsruher SC wollte sich mit 1.000 mitgereisten Anhängern ordentlich aus der zweiten Liga verabschieden. Mit der Eintracht aus Braunschweig stand ihnen ein schwerer Gegner gegenüber, der seine letzte Chance für den direkten Aufstieg in die Bundesliga nutzen wollte.

Franck Kom vom KSC im Zweikampf mit Mirko Boland

Franck Kom vom KSC im Zweikampf mit Mirko Boland

In der zweiten Minute dann schon die frühe Führung für Braunschweig. Julius Biada brachte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld nach innen und Stürmer Domi Kumbela konnte unbedrängt zum 1:0 einköpfen.

Ausgleich ins Braunschweiger Herz

Die Braunschweiger-Offensive schnürrte die Karlsruher in der eigenen Hälfte fest. Überraschend dann der Ausgleich für den KSC mitten ins Herz der Braunschweiger. Nach einem Foul von Salim Khelifi gab es einen Freistoß aus 35 Metern Entfernung. Dieser wurde zu kurz abgewehrt und Bjarne Thoelke kam aus kurzer Distanz an den Ball und ließ Jasmin Fejzic im Braunschweig-Tor keine Chance - 1:1 nach 15 Minuten.

Nach dem Ausgleich kam Karlsruhe besser ins Spiel und hatte nach einem Konter in der 22. Minute die Chance durch Oskar Zawada in Führung zu gehen. Doch Fejzic blieb in der Eins-zu-Eins-Situation Sieger.

Braunschweig setzt nach

Nach 34 Minuten dann die 2:1-Führung für die Braunschweiger. Nach einem Einwurf für den KSC erobert Mirko Boland im Mittelfeld den Ball. KSC-Torhüter Vollath konnte zunächst den Schuss von Khelifi abwehren, der Nachschuss von Biada aber sitzte.

Danach entwickelte sich ein offenes Spiel. Beide Mannschaften ließen aber Großchancen liegen. In der 38. Minute hätten die Braunschweiger die Führung ausbauen können aber Boland traf nur die Latte. Auf der anderen Seite kämpfte sich Yann de Pino Rolim linksaußen durch, doch seine Hereingabe verpasste der freistehende Zawada in der Mitte knapp (45. Minute).

Nach der Halbzeit ein unverändertes Bild - Braunschweig machte das Spiel, Karlsruhe konterte und beide Mannschaften nutzen ihre Chancen nicht. Ob auf Seiten der Braunschweiger durch Suleiman Abdullahi (47. Minute) der an Vollath scheiterte oder auf Seite des KSC durch Zawada (52. Minute) der erneut das Nachsehen gegen Fejzic hatte.

Braunschweig warf weiter alles nach vorne. Die KSC-Defensive um Schlussmann Vollath konnte aber ein um das andere Mal die Angriffe abwehren und hielt sich im Spiel. In der 90. Minute dann die Chance zum Ausgleich für den KSC. Hiroki Yamada legte den Ball allerdings knapp am Tor vorbei. Durch eine mangelnde Chancenauswertung hat Karlsruhe einen Punktgewinn in Braunschweig vergeben.

Aktuell im SWR