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Fußball | 2. Bundesliga Der FCK trifft auf starke Sandhäuser

Während der SV Sandhausen gut in die Saison gestartet ist, wartet der 1. FC Kaiserslautern auch nach fünf Spieltagen in der 2. Bundesliga auf den ersten Sieg. Am Samstag kommt es zum Derby, dabei steht besonders der FCK unter Druck.

Duell zwischen Osayamen Osawe vom 1. FC Kaiserslautern und Tim Kipping (re.) vom SV Sandhausen

Duell zwischen Osayamen Osawe vom 1. FC Kaiserslautern und Tim Kipping (re.) vom SV Sandhausen

Fünf Spiele , kein Sieg. Dazu der Blick auf die Tabelle: Vorletzter Platz. Ein Saisonstart, den man sich rund um den Betzenberg deutlich anders vorgestellt hat. Die Kehrtwende für den 1. FC Kaiserslautern soll nun aus gerechnet beim SV Sandhausen gelingen. Dort konnten die Pfälzer bislang nicht glänzen. Im Gegenteil: Die Bilanz nach fünf Duellen im Hardtwaldstadion ist ernüchternd. Zwei Punkte und gerade mal zwei Treffer konnten die Roten Teufel bisher aus Nordbaden mitnehmen.

Kampfgeist beim FCK-Trainer

Kein Grund für Pessimismus, betont FCK Trainer Norbert Meier, der mit solchen Statistiken wenig anfangen kann. "Serien sind dazu da, dass sie gebrochen werden. Wir müssen den Knüppel rausholen und den Sack endlich zumachen", so die deutliche Aufforderung an seine Mannschaft.


Weitaus weniger interessieren den 58-jährigen die Diskussionen rund um seine Person. Bei einer weiteren Niederlage droht ihm das Aus als FCK-Coach. "Möchten Sie alles lesen, was über sie geschrieben wird? Ich auch nicht! Du musst nur alles nach bestem Wissen und Gewissen tun. Du kannst mal vom Weg abkommen, du musst nur sehen, dass du irgendwann wieder auf die Hauptstraße abbiegst", so Meier.

Ist der SVS Favorit?

Die Fußball-Welt rund um den Hardtwald ist dagegen in Ordnung. Tabellenplatz sechs nach fünf Spielen, ein guter Saisonstart. Erstmals in sechs gemeinsamen Zweitliga-Jahren geht der SV Sandhausen mit einer Favoritenrolle ins badisch-pfälzische Derby Doch von dieser Rolle will SVS-Trainer Kenan Kocak absolut nichts wissen. "Es sind erst fünf Partien gespielt und es ist viel zu früh, um sich Prognosen erlauben zu können". Und von der eigenen, aktuellen Platzierung will der 37-jährige sich ebenfalls nicht blenden lassen.

Rund 7.500 Zuschauer werden erwartet. Davon bringt der FCK rund 3.000 eigene Fans mit. Und die sehnen sich nicht nur nach dem ersten Erfolgserlebnis der Saison sondern auch auf ein Ende der negativen Hardtwald-Serie.