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Fußball | 1. FC Kaiserslautern Notzon: "Strasser war immer ansprechbar"

Wegen eines medizinischen Notfalls musste das Spiel des 1. FC Kaiserslautern bei Darmstadt 98 am Mittwochabend abgebrochen werden. Einen Tag später gab Sportdirektor Boris Notzon Entwarnung.

Boris Notzon

Boris Notzon sagte, dass Assistenz-Trainer Alexander Bugera erstmal das Training übernehmen wird

Jeff Strasser, Trainer des Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, befindet sich nach seinen gesundheitlichen Problemen nicht in Lebensgefahr. Der Coach hat keinen Herzinfarkt erlitten. Nach FCK-Informationen gehe es dem 43-Jährigen besser, sein Zustand sei nicht kritisch. "Nach ersten Untersuchungen im Krankenhaus in Darmstadt kann ein Herzinfarkt bei FCK-Cheftrainer Jeff Strasser ausgeschlossen werden. Am Donnerstag erfolgen weitere kardiologische Untersuchungen, um eine eindeutige Diagnose stellen zu können", sagte Sportdirektor Boris Notzon im SWR-Interview", der Trainingsbetrieb wird zunächst von Assistenz-Trainer Alexander Bugera geleitet. Wer beim Heimspiel des FCK gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag als Cheftrainer auf der Bank sitzen wird, steht aktuell noch nicht fest.


Schreckmoment in der Halbzeitpause

Jeff Strasser hatte in der Halbzeitpause des Punktspiels bei Darmstadt 98 am Mittwochabend über Herzprobleme geklagt. Daraufhin wurde der Luxemburger mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. FCK-Sportdirektor Boris Notzon begleitete seinen Coach. Auf der Fahrt war Strasser bei Bewusstsein und ansprechbar. Schiedsrichter Bastian Dankert brach die Partie in der Pause beim Stand von 0:0 ab. Einen Termin für das nötige Wiederholungsspiel gibt es noch nicht. "Das werden DFB, DFL und die Vereine besprechen, es ist noch kein Termin vorgesehen", sagte Boris Notzon.


Programm-Tipp

Die aktuelle Entwicklung zu Jeff Strasser und Hintergründe zu Bundesliga-Trainern unter Druck gibt es heute Abend ab 19:30 Uhr in SWR aktuell im SWR Fernsehen RP.

Martin Bader kommt als Sportvorstand

Schon vor dem Spiel in Darmstadt hat der 1.FC Kaiserslautern die sportlichen Weichen für die Zukunft gestellt. Martin Bader wird der neue starke Mann an der Klubspitze werden. Der 49-Jährige, der in Darmstadt bereits auf der Tribüne saß, wird neuer Sportvorstand bei den Roten Teufeln werden. Bader wurde im März 2017 als Sport-Geschäftsführer beim Bundesligisten Hannover 96 beurlaubt. Zuvor arbeitete der Sport-Ökonom für Hertha BSC und den 1. FC Nürnberg.