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FSV Mainz 05 | Bilanz "Jeden Tag 100 Prozent geben"

"…und abends beim Zähneputzen sagen: das war ein guter Tag". So beschreibt Sandro Schwarz seine positive Lebenseinstellung. Der Trainer des FSV Mainz 05 und Sportdirektor Rouven Schröder ziehen nach der Hinserie Bilanz.

Schwarz und Schröder auf dem Weihnachtsmarkt

Können sich auf Weihnachten freuen: Rouven Schröder und Sandro Schwarz

In der ersten Saison mit Sandro Schwarz als Cheftrainer blicken die Verantwortlichen von Mainz 05 auf Licht und Schatten zurück. Schwarz und Schröder sahen "viele gute Dinge". Dazu zählt unter anderem die Qualität der Mannschaft, nach Rückständen oder Niederlagen wieder zurück in die Erfolgsspur zu kommen und einen Negativtrend zu stoppen. Auch die Reaktion des Teams nach der enttäuschenden Heimniederlage gegen den FC Augsburg, eine interne Mannschaftssitzung ohne Trainer abzuhalten, überzeugte Schwarz davon, dass er eine intakte Einheit trainiert. Ebenso als Erfolg bewertet er das "offensive Verteidigen" der Nullfünfer: mit RB Leipzig weist der FSV ligaweit Topwerte bei Ballgewinn auf.

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Nicht zu schnell zufrieden geben
Verbesserungswürdig ist jedoch das Defensivverhalten bei ruhenden Bällen. Ganze 12 Gegentore nach gegnerischen Standardsituationen kassierten die Mainzer - definitiv zu viele, wenn es nach dem Trainer geht. Ebenfalls eine Steigerung möchten die Rheinhessen bei der Konsequenz "in der Box", also dem Strafraum, erzielen. Sowohl im gegnerischen, als auch im eigenen Sechzehner, hat Schwarz mangelnde Konsequenz ausgemacht. "In manchen Spielen fehlen am Ende noch 5%", um ein Spiel erfolgreich zu gestalten. Eine noch bessere Mentalität, die keine "Bequemlichkeit" zulässt, verlangt er in diesen Spielen von seiner Mannschaft.

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Rotation im Kader möglich
Inwiefern Rouven Schröder bis Ende Januar auf dem Transfermarkt noch tätig wird, zeigt sich in den nächsten Wochen. Hierbei wollen die Mainzer die Entwicklung innerhalb des eigenen Kaders genau berücksichtigen. Mit Robin Quaison, Emil Berggreen und zuletzt dem U23-Spieler Bote "Ridle" Baku, haben sich Profis in den Vordergrund gespielt, die im Sommer noch weit weg von der Startelf waren.

Andererseits könnte es auch noch Abgänge geben: Fabian Frei wird mit dem FC Basel in Verbindung gebracht, Stürmer Kenan Kodro konnte im Gegensatz zu Berggreen seine Chance nicht nutzen. Philipp Klement und Jairo Samperio wurden bisher kaum oder gar nicht berücksichtigt. Die Mittel, um Spieler zu verpflichten, haben die Mainzer spätestens seit dem Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals. Knapp eine Millionen Euro erwirtschaftet der Verein durch den Triumph über den VfB Stuttgart.