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Eishockey | Bundesliga Fluch und Segen für die Adler und die Wings

Glück für die Schwenninger Wild Wings, die einen Sieg über die Iserlohn Roosters einfuhren. Die Adler Mannheim mussten sich mit einer Overtime-Niederlage in Bremerhaven zufrieden geben.

Dustin Strahlmeier

Dustin Strahlmeier war wieder ein starker Rückhalt für die Wild Wings (Archivbild)

Die Schwenninger Wild Wings hat im Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters das Glück auf ihrer Seite. Im Duell mit dem direkten Playoff-Konkurrenten mussten sie jedoch erst einmal einem Rückstand hinterherlaufen. Denn nach einem ansehnlichen aber torlosen ersten Drittel nutzte Justin Florek die Verwirrung in der Wild-Wings-Abwehr und schoss die Roosters in Führung. Doch nur wenige Minuten später spielte der Iserlohner Verteidiger Kevin Schmidt einen verunglückten Querpass genau auf die Kelle von Wild-Wings-Stürmer Will Acton, der fackelte nicht lange und schlenzte den Puck zum Ausgleich in den Winkel. Es war der verdiente Ausgleich und gleichzeitig der Pausenstand.

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Im letzten Drittel setzen die Wild Wings alles auf eine Karte und wollten stürmten auf das Tor von Mathias Lange. In der 54. schoss Tim Bender aufs Tor. Der Puck wurde abgefälscht, flog eine Weile durch die Luft und landete dann über Umwegen im Tor der Roosters. Das wollten sich die Schiedsrichter dann aber doch noch mal auf dem Monitor ansehen. Die 3.395 in der Helios mussten minutenlang zitterten. Doch der Videobeweis zeigte, dass Markus Poukkula weder im Torraum stand, noch mit seinem hohen Stock am Puck war - der Treffer zählte. Es war der Siegtreffer, der Schwenningen mit nun 21 Punkten auf Platz sieben katapultierte. Das Team von Trainer Pat Cortina hat mit Blick auf die Playoffs nun vier Punkte Vorsprung auf den Konkurrenten aus Iserlohn.

Pleite für die Adler

Phil Hungerecker von den Adlern Mannheim

Phil Hungerecker von den Adlern Mannheim

Bittere Pleite für die Adler Mannheim: Bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven unterlagen die Adler mit 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:1) nach Verlängerung. Chris Rumble erzielte nach 58 Sekunden der Overtime den goldenen Treffer für die Bremerhaver. Phil Hungerecker brachte die Gäste zunächst in Führung (24.), Bremerhaven glich in der regulären Spielzeit durch ein Tor von Jan Urbas (55.) aus.