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Spielszene zwischen Mainz 05 und dem VfB Stuttgart

DFB-Pokal | Mainz vs. VfB Mainz schießt Stuttgart aus dem Pokal

Der FSV Mainz 05 hat das Viertelfinale des DFB-Pokals erreicht. Am Dienstagabend besiegten die Rheinhessen den VfB Stuttgart mit 3:1.


Riesiger Jubel beim FSV Mainz 05, Enttäuschung beim VfB Stuttgart. In einem packenden Pokal-Achtelfinale setzten sich die Rheinhessen gegen die Schwaben mit 3:1 (0:1) durch. Von Beginn an entwickelte sich ein Duell mit großen Torchancen auf beiden Seiten. Mainz wurde als erstes Team gefährlich und hatte über den Ex-Stuttgarter Alexandru Maxim (13.) und Gerrit Holtmann (16.) die ersten guten Möglichkeiten.


Glück hatten die Stuttgarter in einer Szene in der 26. Minute, als der Ball erst Andreas Beck und dann Timo Baumgartl im eigenen Strafraum an die Hand sprang. Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) entschied nicht auf Elfmeter. Nach einer knappen halben Stunde verzeichnete der VfB Stuttgart seine erste Großchance, Berkay Öczan scheiterte freistehend am starken FSV-Keeper Robin Zentner.

Beide Mannschaften gingen personell geschwächt in das letzte Spiel 2017. Während Mainz auf gleich vier Innenverteidiger verzichten musste, hatte auch Stuttgarts Coach Hannes Wolf Schwierigkeiten, ein schlagkräftiges Team aufzubieten. Beim VfB fiel Holger Badstuber kurzfristig aus, unter anderen fehlte auch Stürmer Simon Terodde wegen einer Rippenprellung. Vermutlich wird der 29-Jährige nicht mehr für die Schwaben spielen, nach Medienberichten soll er bereits in der Winterpause zum Tabellenletzten 1. FC Köln wechseln.

Hacke Akolo, Tor Gentner

Nach weiteren sehr guten Möglichkeiten für Maxim (30.) und Quaison (31.) gingen die Stuttgarter noch vor der Pause in Führung. Christian Gentner spielte Chadrac Akolo im Sechzehner frei, der Kongolese legte sehenswert mit der Hacke zurück auf Gentner, der mit Hilfe des Innenpfostens ins lange Eck zum 0:1 vollendete (41.). Mit der Führung für Stuttgart ging es in die Halbzeit.

Aogo vergibt vom Punkt

Das mögliche 2:0 vergab Dennis Aogo durch einen nicht platziert genug geschossenen Handelfmeter (54.). Am vergangenen Samstag hatte der VfB beim 0:1 in der Bundesliga gegen Bayern München in letzter Minute bereits einen Elfmeter nicht genutzt.

Serdar setzt den Schlusspunkt

Nach einer Stunde wurden die Mainzer deutlich stärker und wendeten das Blatt mit zwei Treffern innerhalb von nur neun Minuten - fortan herrschte im Stadion eher Karnevals- als Weihnachtsstimmung. Emil Berggreen (62. Minute), Abdou Diallo (71.) und Suat Serdar (90.+3) erzielten die Tore für die Rheinhessen. Der FSV Mainz zieht durch den 3:1-Sieg ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein, der VfB Stuttgart muss sich in der Rückrunde voll und ganz auf das Ziel Klassenerhalt in der Bundesliga konzentrieren.

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