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Bundesliga | VfB Stuttgart Wer folgt beim VfB auf Hannes Wolf?

Trainer Hannes Wolf ist nach knapp anderthalb Jahren Geschichte beim VfB Stuttgart. Nach dem 0:2 gegen den FC Schalke 04 trennten sich die Schwaben von ihrem jungen Coach. Ein Nachfolger soll noch in dieser Woche präsentiert werden.

Montage: Slaven Bilic, Kenan Kocak, Jens Keller

Kandidaten beim VfB: Slaven Bilic, Kenan Kocak und Jens Keller (von links)

Und Kandidaten gibt es einige. Allerdings sollen nach Medienberichten bereits die ersten renommierten Trainer abgesagt haben. So soll Thomas Tuchel verlautet haben, dass sein früherer Klub aktuell kein Thema für ihn sei. Der ebenfalls heiß gehandelte Markus Weinzierl - nach der letzten Saison beim FC Schalke 04 entlassen - soll eine Offerte des VfB direkt abgewiesen haben.

Auch Keller und Korkut unter den Kandidaten

Im Raum stehen trotzdem noch einige Namen - mehr oder weniger prominent. So gelten Andries Jonker, der beim VfL Wolfsburg zu Beginn der aktuellen Spielzeit gehen musste, Tayfun Korkut oder auch Jens Keller als Kandidaten. Beide kennen Stuttgart: Keller spielte einst für den VfB und trainierte den schwäbischen Traditionsklub für eine kurze Zeit in der Saison 2010/2011. Und Korkut ist in Stuttgart geboren.

Der "kicker" bringt indes auch Kenan Kocak ins Spiel, der beim SV Sandhausen hervorragende Arbeit leistet. Der 37-Jährige hat den SVS fast sensationell auf Rang vier der 2. Bundesliga geführt. Kocak hat in Sandhausen zwar vor kurzem erst bis 2020 verlängert, doch ob er einem Angebot des VfB widerstehen könnte? Klar ist, dass Stuttgart eine Ablöse zahlen müsste.

Als weitere Kandidaten gelten Slaven Bilic, der zuletzt West Ham United in der englischen Premier League coachte und als Profi einst beim Karlsruher SC spielte, sowie Lucien Favre von OGC Nizza, der früher bereits Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach coachte und die Bundesliga daher kennt.

4:26 min | So, 28.1.2018 | 23:40 Uhr | SWR Sport in Baden-Württemberg | SWR Fernsehen BW

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"Wir werden kein Chaos-Klub"

Die Verantwortlichen des VfB halten sich indes bedeckt. "Dass spekuliert wird, dass Namen gehandelt werden - wir werden das nicht kommentieren. Für uns ist entscheidend, Lösungen zu finden", sagte Reschke. Präsident Wolfgang Dietrich sagte über die Situation beim Aufsteiger: "Wir haben es geschafft, dass es nicht im Chaos geendet ist sondern in einer ordentlichen Atmosphäre mit einer guten Grundstimmung." Und weiter: "Wir sind noch lange nicht in der Rolle, dass wir ein Chaos-Klub werden. Im Gegenteil."

Ein neuer Trainer soll trotzdem zeitnah präsentiert werden. "Sie können uns dahingehend vertrauen, dass wir ihnen noch diese Woche eine Lösung präsentieren können, dass die Mannschaft den Impuls bekommt, um das Ziel zu erreichen", sagte Dietrich. "Das ist keine einfache Aufgabe. Aber wir haben schon einen regen Gedankenaustausch gehabt", sagte Reschke.

Klar ist, dass der Neue einschlagen muss. Nach dem 20. Spieltag steht der VfB mit 20 Punkten auf Rang 15 der Bundesliga-Tabelle. Zuletzt gab es sechs Niederlagen in sieben Bundesliga-Spielen. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt nur noch drei Zähler.