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Bundesliga | VfB Stuttgart Glücklicher Sieg bei Gomez-Rückkehr

Negativserien beendet: Der VfB Stuttgart feierte bei der Rückkehr von Stürmerstar Mario Gomez einen glücklichen 1:0-Heimerfolg über Hertha BSC.

Stuttgarter jubeln

Endlich wieder ein Treffer für den VfB.

Einen Hattrick von Mario Gomez hatte sich sein VfB-Trainer Hannes Wolf augenzwinkernd vor Spielbeginn am SWR-Mikrofon gewünscht, denn der "würde uns helfen." Bei nur 13 Toren in der Hinrunde - so wenige wie nie zuvor - konnte es wirklich auch nur besser werden.

Nach wenigen Minuten wäre es dann auch fast schon soweit gewesen. VfB-Kapitän Christian Gentner flankte auf Gomez und dessen Kopfball ging nur knapp am linken Pfosten vorbei. Der Neuzugang strahlte direkt von Beginn an die gewünschte Torgefahr aus. Und sein Team zog mit. Die Stuttgarter gaben von Beginn an das Tempo vor, es fehlte jedoch die Genauigkeit im letzten Angriffsdrittel.

Hertha nur an den Pfosten

Nach der ersten Viertelstunde befreiten sich die Hauptstädter mehr und mehr und übernahmen die Spielkontrolle. Der VfB zog sich tief in die eigenen Hälfte zurück und lauerte auf Konter im eigenen Stadion. Diese Taktik wäre nach 23 Minuten fast bestraft worden, aber der Österreicher Valentino Lazaro traf nach Vorlage von Mathew Leckie mit seinem Schuss nur den Außenpfosten.

In der 33. Minute bejubelte dann die Cannstatter Kurve das erste Tor des "verlorenen Sohnes" - doch Gomez stand beim Torschuss einen Schritt im Abseits. Es hieß also weiter abwarten. Vor der Halbzeit hätten dann fast die Gäste jubeln können, fast müssen. Arne Maier bekam den Ball im Strafraum und chippte das Leder nach innen auf Solomon Kalou, doch der Ivorer köpfte übers leere Tor. Somit ging es torlos in die Pause.

VfB im Glück

In der zweiten Hälfte geschah dann nicht sehr viel und es dauerte bis zur 78. Minute bis zum ersten Abschluss. Doch dieser hatte es in sich und danach schallte es "Mario Gomez" durchs weite Stuttgarter Rund. Der VfB war mit 1:0 in Führung gegangen. Gomez war zwar einer der Hauptakteure bei der Entstehung des Treffers, doch bei genauerem Hinsehen hatte Herthas Niklas Stark im Zweikampf mit Gomez den Ball per Bogenlampe über den eigenen Keeper zum 1:0 für den VfB bugsiert. Die Frage, ob es vorher Elfmeter für den VfB hätte geben müssen, beschäftigte somit niemanden mehr im Schwabenland.


Die Mannschaft von Hannes Wolf war jetzt darauf bedacht, den wertvollen Heimsieg nach Hause zu bringen. Die Berliner versuchten es zwar nun noch einmal, konnten jedoch nicht mehr treffen und es bliebt somit beim Erfolg für Mario Gomez Team beim ersten Spiel nach seiner Rückkehr. Der VfB beendete damit gleich zwei Negativserien - vor der Winterpause hatte es vier Pleiten ohne eigenen Treffer gegeben.

VfB Stuttgart - Hertha BSC 1:0 (0:0)

Stuttgart: Zieler - Pavard, Baumgartl, Kaminski, Aogo - Ascacibar, Gentner - Donis (58. Ginczek), Akolo (70. Emiliano Insua), Berkay Özcan (83. Badstuber) - Gomez. - Trainer: Wolf

Berlin: Jarstein - Weiser, Stark, Lustenberger, Plattenhardt - Arne Maier, Skjelbred - Leckie, Kalou, Lazaro (86. Duda) - Selke (77. Ibisevic). - Trainer: Dardai

Schiedsrichter: Felix Brych (München)

Tor: 1:0 Stark (78., Eigentor)

Zuschauer: 57.181

Alles rund um das Spiel des VfB Stuttgart gegen Hertha BSC sehen Sie am Sonntag ab 22:05 Uhr in der Sendung Sport im Dritten im SWR Fernsehen BW.