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Bundesliga | VfB Stuttgart Das erwartet VfB-Präsident Dietrich von Gomez

Die Verpflichtung von Mario Gomez soll nicht die einzige Verstärkung für den Angriff des VfB Stuttgart in der Winterpause bleiben. "Es geht zu jeder Zeit darum, die Mannschaft sinnvoll und mit Perspektive zu verstärken, und das werden wir tun", sagte VfB-Präsident Wolfgang Dietrich der "Fußball-Bild".

Wolfgang Dietrich, der Präsident des VfB Stuttgart

Wolfgang Dietrich, der Präsident des VfB Stuttgart

Mit dem aktuellen Kader könne der Aufsteiger zwar den Klassenverbleib schaffen, so Dietrich. Sportvorstand Michael Reschke sei aber "weiter intensiv am Markt aktiv, um Verstärkungen für die Offensive zu holen." Im Gespräch ist bei den Schwaben laut Medienberichten auch André Schürrle von Borussia Dortmund, im Raum steht eine Leihe.

Kurz vor Weihnachten hatte der VfB mit dem Transfer von Gomez überrascht. Der 32-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2020. Die Stuttgarter kassierten zuletzt fünf Pflichtspiel-Niederlagen nacheinander und stellen mit 13 Toren in bisher 17 Saisonspielen gemeinsam mit Werder Bremen den zweitschlechtesten Angriff der Liga.

"Mario ist nach wie vor ein Top-Stürmer"

Nun soll Gomez die Schwaben aus der Krise schießen - so auch der Wunsch von Dietrich. Auf die Frage, was er sich vom Rückkehrer verspricht, antwortete der VfB-Präsident: "Tore! Mario ist nach wie vor ein Top-Stürmer. Er wird mit seiner Erfahrung und Mentalität der gesamten Mannschaft weiterhelfen."

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Trotz der jüngsten Negativ-Serie stellte sich Dietrich zudem hinter VfB-Trainer Hannes Wolf: "Ich bin davon überzeugt, dass er der richtige Trainer für den VfB Stuttgart ist. Er hat in der Vergangenheit mit seinem Trainerteam schon einige schwierige Situationen gemeistert und er wird auch dieses Mal wieder an den richtigen Stellschrauben drehen."

"Werden die Ruhe bewahren"

Angst vor dem direkten Wiederabstieg hat der VfB-Boss aber nicht. "Wir werden auch in so einer Phase Ruhe bewahren und dürfen wegen den jüngsten Ergebnissen nicht alles schlechtreden", sagte Dietrich: "Von Angst habe ich mich noch nie leiten lassen. Auf der einen Seite haben wir im Jahr 2017 elf sehr gute Monate gehabt. Auf der anderen Seite ärgere ich mich ebenso wie unsere Fans und Mitglieder, wenn man, wie beim Mainz-Spiel (1:3 im DFB-Pokal, Anm. der Redaktion), das Gefühl hat, dass nicht alle alles gegeben haben."