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Bundesliga | VfB Stuttgart Coach Wolf muss gehen- Nachfolger soll bald kommen

Paukenschlag beim VfB Stuttgart: Der Tabellen-15. der Bundesliga hat sich von Trainer Hannes Wolf getrennt. Nach dem 0:2 gegen Schalke 04 zogen die Verantwortlichen am frühen Sonntag die Konsequenzen. Laut VfB-Präsident Wolfgang Dietrich soll ein Nachfolger soll in den nächsten Tagen präsentiert werden.

Hannes Wolf ist nicht mehr Trainer des VfB Stuttgart

Hannes Wolf ist nicht mehr Trainer des VfB Stuttgart

"Wir haben nach dem gestrigen Spiel ein sehr intensives, emotionales Gespräch mit Hannes geführt und darin die Situation sehr ausführlich analysiert. Wir sind nach diesem Gespräch gemeinsam zu der Überzeugung gekommen, dass die Gefahr, dass wir die Situation in der bestehenden Konstellation nicht mehr gedreht bekommen, zu groß ist, und wir einen neuen Impuls brauchen, um wieder in die Erfolgsspur zu finden", sagte Sportvorstand Michael Reschke.

Nach dem Spiel war Trennung noch kein Thema

Direkt nach der Pleite gegen die Königsblauen hatte Reschke noch gesagt, dass er eine Trennung "im Moment komplett ausschließen würde". "Ich habe schon kurz mit Wolf gesprochen. Ich gehe davon aus, dass er am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel in Wolfsburg auf der Bank sitzt", so Reschke: "Es gibt keinen anderen Plan." Bereits am nächsten Morgen folgte die Rolle rückwärts.

4:26 min

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Nach SWR-Informationen am Sonntag noch keine Entscheidung

Das Training am Sonntag leiteten Torwarttrainer Marco Langner, Athletiktrainer Matthias Schiffers und Individualtrainer Andreas Schumacher. Der bisherige Co-Trainer Miguel Moreira wird den VfB gemeinsam mit Wolf verlassen. Wer die Nachfolge von Wolf antreten wird, ist noch unklar. Als Kandidaten werden unter anderem Markus Weinzierl oder Thomas Tuchel gehandelt. Nach SWR-Informationen soll am Sonntag noch keine Entscheidung fallen.

Neuer Trainer in dieser Woche

Zur-Trainer-Personalie äußerten sich auch die VfB-Verantwortlichen. "Sie können uns dahingehend vertrauen, dass wir ihnen noch diese Woche eine Lösung präsentieren können, dass die Mannschaft den Impuls bekommt, um das Ziel zu erreichen", sagte Präsident Dietrich. "Das ist keine einfache Aufgabe. Aber wir haben schon einen regen Gedankenaustausch gehabt", sagte Reschke. Konkreter werden wollte der Sportvorstand nicht: "Jetzt hier eingrenzende Aussagen würden wir auf keinen Fall treffen. Dass spekuliert wird, dass Namen gehandelt werden - wir werden das nicht kommentieren. Für uns ist entscheidend, Lösungen zu finden."

"Spiele waren nicht mehr gut genug"

"Den Weg des VfB zurück in die Bundesliga mitzugestalten und den 21. Mai 2017 zu erleben, war und bleibt unvergesslich. Auch in dieser Saison fühlten wir uns auf einem guten Weg. Leider waren in den letzten Wochen die Ergebnisse und zuletzt auch die Spiele nicht mehr gut genug", sagte Wolf.

Der 36-Jährige hatte die Schwaben am 21. September 2016 von Jos Luhukay übernommen und den Verein zurück in die Bundesliga geführt. Stuttgart hat aus den letzten neun Pflichtspielen aber nur einen Sieg und ein Remis geholt.