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Bundesliga | TSG Hoffenheim Hoffenheim knackt Augsburgs Bollwerk nicht

Die TSG Hoffenheim hat nach einem 0:0 gegen Augsburg die direkte Qualifikation für die Champions League verpasst. Im Fernduell behielt Borussia Dortmund gegen Werder Bremen mit 4:3 die Oberhand.

Ein zäher Kampf: Sebastian Rudy (rechts) in seinem letzten TSG-Spiel gegen Dominik Kohr.

Ein zäher Kampf: Sebastian Rudy (rechts) in seinem letzten TSG-Spiel gegen Dominik Kohr.

Einzig das Spiel der Dortmunder gegen Bremen hat in der Hoffenheimer Arena am Samstagnachmittag zwischendurch für ein Gefühlschaos gesorgt. Das Spiel der Hoffenheimer hingegen blieb unspektakulär: Die TSG kam gegen Augsburg nicht über ein 0:0-Unentschieden raus.

1899 startete druckvoll in die wohl wichtigste Partie der Saison: Bereits in der zweiten Minute prüfte TSG-Stürmer Sandro Wagner Augsburgs Keeper Andreas Luthe, der den Ball zur Ecke lenkte. Der erste Jubel brandete in der Hoffenheimer Arena nach sieben Minuten auf - allerdings über das Tor in Dortmund: Bremens Junuzovic leistete der TSG durch sein 1:0 Schützenhilfe.

Spektakel nur in Dortmund

Vor dem Spiel hatte Julian Nagelsmann vor konterstarken Augsburgern gewarnt. Der zumindest theoretisch noch abstiegsgefährdete FCA versteckte sich in Hoffenheim keinesfalls, suchte ebenfalls den Weg nach vorne. Echte Chancen bis zur Halbzeit waren allerdings Mangelware. Viele taktische Kniffe bestimmten das Spielgeschehen. Die TSG hatte mehr Ballbesitz, Augsburg lauterte auf Konter.

In Dortmund war unterdessen mehr Spektakel geboten: Der BVB drehte das Spiel und führte 2:1 zur Halbzeit, doch Bremen erzielte unmittelbar nach der Pause den 2:2-Ausgleich. Nach der Pause versuchte es Hoffenheim weiter gegen Augsburgs Bollwerk: Nach einem Rudy-Freistoß köpfte Uth genau auf Luthe.

Kramaric an den Pfosten - und trotzdem Jubel

Die dickste Möglichkeit hatte dann Andrej Kramaric in der 68. Minute. Aus halblinker Position knallte sein Schuss an den linken Pfosten. Zeitgleich ging Bremen nach 69 Minuten erneut in Führung - 3:2. Die Reaktion in Hoffenheim: Erneut frenetischer Jubel.

Hoffenheim drückte fortan, Nadiem Amiri zog nach gut 70 Minuten aus der Drehung ab, wieder war Luthe zur Stelle. Zehn Minuten später traf auch Amiri noch den Pfosten, das Tor für die TSG wollte nicht mehr fallen. Letztlich war der Ausgang der Hoffenheimer Partie aber auch egal, denn Dortmund drehte erneut die Partie und setzte sich letztlich gegen Bremen mit 4:3 durch.

Über die Qualifikation in die Champions League

Hoffenheim steht somit nach dem 34. Spieltag auf Tabellenposition vier und muss sich daher die Champions League-Teilnahme über die Qualifikation erkämpfen.

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