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Bundesliga | TSG 1899 Hoffenheim Sandro Wagner wechselt zum FC Bayern

Der spektakuläre Wechsel von Nationalstürmer Sandro Wagner von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern München ist in trockenen Tüchern. Der deutsche Meister meldete am Donnerstag den erwarteten Vollzug.

Sandro Wagner von der TSG Hoffenheim

Hoffenheims Sandro Wagner steht kurz vor der Rückkehr zum FC Bayern München

Der 30 Jahre alte Angreifer erhält in München einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. Wagner soll beim Bundesliga-Tabellenführer der bislang im Kader fehlende Top-Vertreter für Torjäger Robert Lewandowski sein. Die Ablösesumme soll bei einem Sockelbetrag von zwölf Millionen Euro liegen. Wagner wird seine Arbeit bei den Bayern zu Jahresbeginn im Trainingslager vom 2. bis 7. Januar in Katar aufnehmen.

Nagelsmann deutete den Wechsel bereits an

Bereits vor knapp zwei Wochen deutete Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann an, dass der Nationalstürmer 1899 in der Winterpause verlassen wird. "Ich denke, dass das über die Bühne gehen wird in den nächsten ein, zwei Wochen - wenn alles normal läuft", hatte Nagelsmann damals gesagt - ohne explizit den Namen Wagners zu nennen. Er sprach aber von einer Personalie, die schon länger öffentlich sei.

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Der siebenmalige Nationalspieler Wagner war über die Stationen MSV Duisburg, Werder Bremen, 1. FC Kaiserslautern, Hertha BSC und Darmstadt 98 zuletzt in Hoffenheim gelandet. Für die Kraichgauer erzielte er in dieser Saison in elf Bundesliga-Partien vier Tore.

Nächster Transfer vom Kraichgau nach München

Vor dieser Saison waren in Sebastian Rudy und Niklas Süle bereits zwei weitere Leistungsträger von Hoffenheim zum FC Bayern gewechselt. Gemeinsam mit Wagner hatten beide im Sommer mit der Nationalmannschaft den Confederations Cup in Russland gewonnen.


Offen ist, ob sich die Hoffenheimer nach dem Abschied Wagners um Ersatz für den Torjäger bemühen. Im Angriff verfügt Coach Nagelsmann über zahlreiche Alternativen: neben Andrej Kramaric und dem vom FC Bayern ausgeliehenen Serge Gnabry stehen noch Adam Szalai und Robert Zulj im Kader. Um Mark Uth, mit neun Treffern bester Torschütze der Hoffenheimer, rankten sich zuletzt ebenfalls Gerüchte um einen möglichen Abschied im Winter.