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Bundesliga | SC Freiburg Trotz Sieglos-Serie: SC schöpft neuen Mut

Immer noch sieglos, aber mit neuem Mut: Der SC Freiburg wähnt sich nach dem 1:1 gegen Hannover 96 auf dem richtigen Weg - auch wenn es sich für die Breisgauer in der Tabelle noch nicht ablesen lässt.

Der SC Freiburg bejubelt den Treffer von Nils Petersen

Der SC Freiburg bejubelt den Treffer von Nils Petersen

"Die Mannschaft hat alles gegeben und taktisch gut gespielt. Wir hatten gegen ein sehr starkes Hannover sehr viele Chancen", sagte Trainer Christian Streich nach dem Remis gegen den Aufsteiger: "Die Leistung macht uns Mut. Wir hätten den Sieg verdient gehabt. Das Ergebnis ist unverdient."


Die Freiburger waren das bessere Team, aber am Abschluss haperte es. Der SC ließ zu viele Chancen aus, hätte die Partie bei konsequenter Verwertung der eigenen Gelegenheiten frühzeitig für sich entscheiden können. Damit sind die Breisgauer nun saisonübergreifend seit sieben Spielen ohne Sieg und liegen mit drei Punkten auf dem Relegationsrang 16.

Niederlechner scheitert vom Punkt

Im Vergleich zum 0:4 bei Bayer Leverkusen am letzten Spieltag war der Auftritt der Freiburger allerdings tatsächlich ein Schritt nach vorne. Der späte Ausgleich durch Top-Joker Nils Petersen (83. Minute) nach der 96-Führung von Martin Harnik (66.) entschädigte auch (zumindest teilweise) für den verschossenen Foulelfmeter von Florian Niederlechner (54.).

"Wir waren da und haben uns viele Chancen erarbeitet. Die Leistung kann als gute Grundlage für die nächsten Spiele dienen", sagte Freiburgs Kapitän Julian Schuster, der mit seiner Mannschaft am Samstag (15.30 Uhr) bei Werder Bremen antreten muss. "Wir nehmen nun ein bisschen Selbstvertrauen mit." Bei den Hanseaten soll dann der erste Sieg gelingen. "Wenn wir wieder so leidenschaftlich arbeiten wie gegen Hannover, dann kannst du auch ein Ergebnis erzielen, das erfreulich ist", blickte Coach Streich voraus.