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Bundesliga | SC Freiburg Freiburg erkämpft Remis gegen Dortmund

Der SC Freiburg hat am dritten Spieltag der Fußball-Bundesliga 0:0 gegen Borussia Dortmund gespielt. Die Breisgauer mussten über eine Stunde lang in Unterzahl spielen, nachdem Debütant Ravet nach einem groben Foul vom Platz geflogen war.

Freiburgs Caglar Söyüncü im Zweikampf mit Dortmunds Christian Pulisic

Freiburgs Caglar Söyüncü im Zweikampf mit Dortmunds Christian Pulisic

Im Vergleich zum 1:4 gegen Leipzig wechselte Trainer Christian Streich auf sechs Positionen: Kübler, Söyüncü, Abrashi, Sierro, Ravet und Kleindienst rutschten für Schuster, Kempf, Stenzel, Höfler, Frantz und Niederlechner ins Team. Die Statistik vor dem Spiel verhieß trotz der Wechsel nichts Gutes. Die letzten zwölf Duelle gewann alle der BVB, in den vier Heimspielen gegen Dortmund unter Streich glückte dem SCF kein einziger Treffer.

In den Anfangsminuten hätte Tim Kleindienst zumindest die Tor-Statistik ändern können, doch als er frei vor BVB-Keeper Roman Bürki stand, brachte er es nur zu einem unplatzierten Schuss. Dortmund brachte es zu deutlich mehr Ballbesitz, kam allerdings zu keinen zwingenden Chancen.

Platzverweis nach Videobeweis

In der 27. Minute wurde es wüst: Freiburgs Debütant Ravet trat Dortmunds Kapitän Schmelzer heftig in die Beine und sah dafür zunächst die Gelbe Karte. Dann kam allerdings der Videobeweis zum Einsatz und Schiedsrichter Cortus entschied sich nach Rücksprache um. Ravet flog mit glatt Rot vom Platz.


Schmelzer musste vom Feld getragen und ausgewechselt werden, für ihn kam Zagadou. Für Dortmund war es schon der zweite verletzungsbedingte Wechsel in der Partie. Denn bereits in der 18. Minute musste Bartra angeschlagen vom Platz.

Freiburgs Motto: Verteidigen!

Dortmund antwortete auf die Verletzung ihres Kapitäns mit wütendem Powerplay, die Freiburger standen phasenweise wie im Handball mit allen Spielern um den eigenen Strafraum. Trotz Unterzahl gingen die Freiburger mit einem 0:0 in die Halbzeitpause. Kurz nach Wiederanpfiff musste SCF-Keeper Schwolow zum ersten Mal bei einem Schuss von Pulisic so richtig eingreifen. Dortmund war zwar drückend überlegen, konnte allerdings das Abwehrbollwerk der Gastgeber nicht knacken.

Ein Kopfball von Aubameyang geriet erneut zu hoch (54.), wenig später rutschten drei Dortmunder an einer Flanke von Gonzalo Castro vorbei - die Borussen hatten Chancen, nutzten diese aber nicht und blieben oft einfach zu durchschauen. Lukasz Pisczeks Kopfball war nach langer Zeit die beste Chance zum späten Siegtreffer (81.). Auch der in der
Schlussphase eingewechselte Neuzugang Andrej Jarmolenko konnte am 0:0 nichts ändern.

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SC Freiburg - Borussia Dortmund 0:0 (0:0)

Freiburg: Schwolow - Kübler, Lienhart, Söyüncü, Günter - Sierro (43. Frantz), Abrashi - Ravet, Haberer, Terrazzino (89. Stenzel) - Kleindienst (65. Niederlechner). - Trainer: Streich

Dortmund: Bürki - Piszczek, Sokratis, Bartra (18. Toprak), Schmelzer (31. Zagadou) - Sahin - Castro, Mario Götze (79. Jarmolenko) - Pulisic, Aubameyang, Philipp. - Trainer: Bosz

Zuschauer: 24.000 (ausverkauft)