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Bundesliga | FSV Mainz 05 Zweiter Versuch für Anthony Ujah

Anthony Ujah soll die Offensivflaute beim FSV Mainz 05 beenden. Vor fünf Jahren trug der Nigerianer schon einmal das Trikot der Rheinhessen, kam aber nur auf zwölf Einsätze und zwei Tore. Jetzt soll es besser laufen.

Anthony Ujah (Mitte) beim Jahresauftakt-Training des FSV Mainz 05

Anthony Ujah (Mitte) beim Jahresauftakt-Training des FSV Mainz 05

Er ist wieder da: Zurück in der Bundesliga, zurück bei dem Verein, bei dem seine Karriere in Deutschland begann. Und Anthony Ujah hat etwas nachzuholen. "Ich möchte jetzt das schaffen, was ich damals verpasst habe. Ich hoffe dabei helfen zu können, dass wir die Saisonziele erreichen. Ich weiß, dass die Fans viel von mir erwarten", sagte der Rückkehrer. Nach seiner ersten Mainzer Zeit hat er ja gezeigt, was er kann. 34 Tore in 94 Einsätzen beim 1. FC Köln sowie 11 Tore in 32 Spielen für Werder Bremen. Eine solche Bilanz würde Mainz 05 in der Tat helfen in der Rückrunde.


Kurze Integrationszeit

Ujah hat die Bundesliga vermisst. Zuletzt spielte er in China bei Liaoning Hongyun. "Das Niveau ist viel niedriger als in der Bundesliga und die Stimmung in den Stadien nicht vergleichbar", stellt der Angreifer fest. Deshalb freut er sich auf die Rückkehr in eine der besten Ligen der Welt.

Zuletzt war er allerdings zwei Monate im Urlaub. Bedenken, dass er in der Zeit in China selbst an spielerischem Niveau verloren haben könnte, sieht er aber nicht. "Ich brauche noch ein wenig Zeit, wir schauen von Training zu Training, aber das wird kein Problem sein", äußerte er sich optimistisch. Auch 05-Trainer Sandro Schwarz glaubt, dass Ujah schnell eine Bereicherung für die Mannschaft sein wird: "Er hat ja schon Mainzer Luft geschnuppert, deshalb wird die Integrationszeit sehr kurz sein. Wir haben Fitnesstests gemacht, er ist gut drauf. Jetzt kommen noch ein paar Testspiele. Dann wird er schnell wieder Bundesliga-Niveau haben."

Weitere Neuzugänge möglich

Coach Schwarz freut sich also über die Verstärkung durch Ujah. Ob er alleine allerdings reicht, um die Abgänge von Fabian Frei und Jairo auszugleichen, lässt Schwarz offen. "Wir sind nicht die Einzigen, die in der Transferperiode aktiv sind. Mal sehen, ob noch was geht", sagte der Trainer. Am wichtigsten ist ihm aber, dass alle, die jetzt an Bord sind, gesund bleiben. Dann wäre schon viel gewonnen.

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