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Bundesliga | FSV Mainz 05 Mainzer Wiedersehen mit Martin Schmidt

Im Kalenderjahr 2017 konnte der FSV Mainz 05 noch keine zwei Spiele in Folge gewinnen. Das soll sich nach dem jüngsten 1:0 gegen Hertha BSC nun heute ab 15:30 Uhr ändern. Ein Auswärts-Dreier beim VfL Wolfsburg ist das große Ziel der Rheinhessen.

Einst Kollegen, nun Kontrahenten: Sandro Schwarz (re.) und Martin Schmidt

Einst Kollegen, nun Kontrahenten: Sandro Schwarz (re.) und Martin Schmidt

Es wird für viele der Beteiligten eine ganz besondere Partie. Oder, wie es der neue Trainer des VfL Wolfsburg Martin Schmidt ausdrückt, "ein übergeordnetes Spiel". Genau acht Wochen, nachdem der Schweizer Ex-Coach des FSV Mainz 05 emotional in der Mainzer Arena verabschiedet wurde, trifft er jetzt mit seinem neuen Klub auf seinen alten Arbeitgeber. Und genauso wie Schmidt, der sich freut, Mainz in Wolfsburg empfangen und auf "Augenhöhe bekämpfen zu dürfen", freuen sich auch die Mainzer auf ihren ehemaligen Chefcoach.


"Ich glaube, es war für Martin eine Riesenchance nach Wolfsburg zu gehen. Wir haben uns sehr schnell geeinigt und ihm diesen Weg nicht verbaut", sagt der Mainzer Sportvorstand Rouven Schröder, der sich ebenfalls auf die Partie freut, aber gleichzeitig anmerkt, gegen Wolfsburg und nicht gegen Martin Schmidt zu spielen.

Neben dem Trainer wird es auch ein Wiedersehen mit Yunus Malli geben. Der in Mainz überragende Mittelfeldspieler hatte unter Schmidts Vorgänger Andries Jonker seinen Stammplatz verloren und ist bei Schmidt nun wieder erste Wahl. Zuletzt auch beim überraschenden 2:2 der Wolfsburger bei den Münchner Bayern.

Sandro Schwarz erwartet ein spannendes Spiel

Mainz-Trainer Sandro Schwarz und Schmidt kennen sich und auch die jeweiligen Spielweisen des Anderen aus vielen gemeinsamen Jahren im Nachwuchsbereich des FSV. Nicht nur deshalb erwarten beide eine enge Partie. "Wir gehen bei den Wolfsburgern von einem 4-4-2 System aus, sind aber auf Überraschungen gefasst", sagt 05-Coach Schwarz mit Blick auf das Gastspiel bei den Niedersachsen, während sich Wölfe-Trainer Schmidt die Frage stellt, wer "welches Instrument gegeneinander nutzt".


Nicht mit dabei sind bei den Mainzern die beiden verletzten Gatean Bussmann und Nico Bungert, ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz der angeschlagenen Suat Serdar und Danny Latza. Aber auch, wenn es für die beiden noch nicht reichen sollte: In Wolfsburg will Mainz vor der Länderspielpause endlich die oben angesprochene Serie beenden.