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Bundesliga | FSV Mainz 05 Mainz 05 ist zurück im Abstiegskampf

Der FSV Mainz 05 muss den Blick in der Bundesliga wieder nach unten richten. Nach der 1:2-Pleite beim SC Freiburg verharren die Rheinhessen bei 15 Punkten, der Abstand zu den Abstiegsrängen ist nicht mehr allzu hoch.

Enttäuschte Spieler des FSV Mainz 05 nach der 1:2-Niederlage beim SC Freiburg

Enttäuschte Spieler des FSV Mainz 05 nach der 1:2-Niederlage beim SC Freiburg

Eingeleitet hatte die Auswärtspleite in Freiburg Danny Latza mit einem folgenschweren Fehlpass. "Das Ding nehme ich auf meine Kappe", räumte der Mainzer nach der Partie ein. "Ich habe einen Scheiß-Pass gespielt. Ich muss mich bei den Jungs entschuldigen."

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Bundesliga | FSV Mainz 05

Danny Latza zur Pleite beim SC Freiburg

PK

Nach der 1:2-Pleite beim SC Freiburg zieht Danny Latza vom FSV Mainz 05 ein Fazit.

Auf seine Rückgabe an Torhüter Robin Zentner hatte Nils Petersen nur gelauert, Latza hatte den Freiburger Stürmer nicht kommen sehen. Es war der entscheidende Fehler, der zum Rückstand führte und letztlich die Niederlage einleitete.

Statt sich einen befreienden Abstand zu verschaffen, steckt der FSV Mainz 05 in der unteren Tabellenregion und muss im Heimspiel am kommenden Samstag gegen den FC Augsburg aufpassen, nicht tiefer in den Abstiegskampf zu rutschen. Mit 15 Zählern aus 13 Partien müssen die Mainzer ihren Blick nach unten richten.

"Das Ergebnis nervt"

Trainer Sandro Schwarz war die Enttäuschung nach dem Spiel deutlich anzumerken. "Das Ergebnis nervt", sagte der 05-Coach mit verschränkten Armen und wiederholte seinen Ärger wenige Sätze später noch einmal: "Es ist extrem ärgerlich, dass wir gar keinen Punkt mitnehmen."

Desaströse Auswärtsbilanz

Für den Abstiegskandidaten aus dem Breisgau waren die Rheinhessen indes ein willkommener Mutmacher. In der Fremde liest sich die Bilanz der Elf von Schwarz desaströs. Aus sechs Auswärtsspielen hat sie nur zwei Zähler gesammelt, seit zwölf Partien sind die Mainzer ohne Sieg. Der bislang letzte Auswärtserfolg stammt vom 25. Februar, einem 2:0 bei Bayer Leverkusen.

Schwarz kreidete seiner Mannschaft nach einer besseren ersten Hälfte zu viele falsche Entscheidungen und Ballverluste an. "Vor der Pause hatten wir eine sehr gute Spielkontrolle und sind dominant aufgetreten, haben es aber verpasst, das Tor zu machen", sagte der 39-Jährige: "Nach der Pause hatten wir dann zu viele einfache Ballverluste. Das erste Gegentor war symptomatisch. Wir haben Freiburg stark gemacht." Sportvorstand Rouven Schröder bilanzierte: "Ich glaube, wir haben das Spiel selbst verloren."

In der Nachspielzeit hatte der eingewechselte Florian Kanth für die Gastgeber nachgelegt (90.+1), Emil Berggreens Anschlusstreffer sorgte nur kurz für Unruhe. (90.+2). Der lange verletzte Däne kam nach rund zweijähriger Leidenszeit in der Schlussphase zu seinem ersten Saisoneinsatz und deutete mit seinem Treffer an, dass er eine Hilfe sein kann. "Geht das Spiel nur drei Minuten länger, will ich nicht wissen, was dann passiert", sagte SC-Torschütze Petersen.


Schon bei einer spektakulären Szene hätte die Partie eine Wende zugunsten der Mainzer nehmen können. Als Freiburgs Marco Terrazzino liegenblieb, sah Jean-Philippe Gbamin, dass Torhüter Alexander Schwolow weit aufgerückt war. Aus der eigenen Hälfte schoss der 22-Jährige aus etwa 60 Metern aufs Tor - der Ball landete an der Latte. Den Abpraller köpft Kenan Kodro nicht ein. "Das ist ein Wahnsinnsschuss", sagte Petersen. "Man muss ehrlich sein, da haben wir das Glück auf unserer Seite gehabt."

Alles zum Spiel des SC Freiburg gegen den FSV Mainz 05 sehen Sie im SWR Fernsehen RP in der Sendung Flutlicht am Sonntag ab 22.05 Uhr.