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Bundesliga | FSV Mainz 05 Detlev Höhne will nicht Klubchef werden

Wer steht künftig dem FSV Mainz 05 vor? Aufsichtsratsboss Detlev Höhne hat nun Gerüchte dementiert, wonach er mit dem Amt des Vorstandschefs bei den Rheinhessen liebäugele.

Detlev Höhne (li.) und Johannes Kaluza

Detlev Höhne (li.) und Johannes Kaluza

"Es ist nicht mein Ziel, Vorsitzender von Mainz 05 zu werden", sagte der 65-Jährige in der "Fußball Bild". Aufgrund einer klubinternen Revolte wird der bisherige Vorstandsvorsitzende Johannes Kaluza seinen Posten wohl nach nur fünf Monaten im Amt wieder räumen. Der 62-Jährige hatte angekündigt, den Weg für Neuwahlen freizumachen.

Kaluza, der einst in Mainz studierte und eine mittelständische Essig-Fabrik leitet, war zuvor von FSV-Sportvorstand Rouven Schröder und den vier Geschäftsführern zum Rücktritt aufgefordert worden. Sie werfen dem Nachfolger von Harald Strutz vor, dass eine Zusammenarbeit mit ihm nicht möglich sei und er jegliche Vereinsziele gefährde.

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Einmischung ins operative Geschäft?

Höhne wies nun außerdem Vorwürfe zurück, der Aufsichtsrat überschreite mit einer vermeintlichen Einmischung ins operative Geschäft seine Befugnisse. Unter anderem soll das Gremium angekündigt haben, dass die Geschäftsstelle organisatorisch neu geordnet werden muss.

Die Mitglieder würden nach der erfolgten Satzungsänderung vor einem Jahr unter anderem erwarten, "dass der Aufsichtsrat den Vorstand bei allen entscheidenden und wichtigen Fragen, insbesondere in solchen von wirtschaftlicher, rechtlicher oder vereinsstrategischer Bedeutung berät", sagte Höhne und meinte: "Diese Aufgabe nehmen wir in enger Abstimmung mit dem Vorstand auch wahr."

Wann erfolgt die außerordentliche Mitgliederversammlung?

Ein neuer Vorstandschef für Mainz 05 müsste auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gewählt werden. Aufsichtsratschef Höhne sagte jüngst gegenüber dem SWR, dass der Aufsichtsrat sich bis nächste Woche auf einen Termin einigen wolle, an dem die Vereinsmitglieder den neuen Präsidenten wählen könnten. Die außerordentliche Mitgliederversammlung könne auf drei Wegen einberufen werden, so Höhne: "Vom Vorstand initiiert. Oder vom Aufsichtsrat, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist. Oder es kann von mindestens 100 stimmberechtigten Mitgliedern unter Angabe der Gründe schriftlich beantragt werden."