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Zehnkampf | Rio 2016 Riesenglück für deutsche Olympia-Athleten

Was für eine Geschichte: Fast hätten die Zehnkämpfer Kai Kazmirek und Arthur Abele ihren Flug nach Rio verpasst. Der Grund: Sie standen im Stau. Gut, wenn man selbst Polizist ist und solche Kollegen hat.

Ein Polizeiwagen.

Die Polizei brachte Kai Kazmirek und Arthur Abele noch rechtzeitig zum Flughafen (Symbolbild)

Fast wäre der olympische Zehnkampf-Wettbewerb ohne die Deutschen Starter Kai Kazmirek und Arthur Abele losgegangen. Denn der Polizei-Kommissar von der LG Rhein-Wied und der Elektroniker vom SSV Ulm waren gerade auf der Autobahn in Berlin und auf dem Weg zum Flughafen, als die Hiobs-Botschaft eintraf: Vollsperrung - es ging nicht vor und nicht zurück. Doch viel Zeit blieb nicht mehr, sonst würde der Jet nach Rio ohne die beiden abheben. Der Puls stieg und stieg.

Und dann war da noch die Sache mit dem Gepäck: Zwar hatte die deutsche Mannschaft die sperrigen Geräte, wie Hochsprung-Stäbe, Wurf-Speere oder Stoß-Kugeln schon vor Tagen nach Rio geschickt. Trotzdem hatten die beiden Athleten noch locker acht Sporttaschen am Start; und die mussten, wie die beiden Sportler auch, noch durch den Sicherheitscheck. Doch statt zu verzweifeln, ließ Kommissar-Kazmirek seine Kontakte spielen: Die Polizei rückte an und sammelte die beiden Olympioniken ein. Kazmireks Berliner Kollegen fuhren die Sportler dann aus dem Stau heraus und brachten sie zum Flughafen - gerade rechtzeitig. Nun kann der Zehnkampf also beginnen - mit Kai Kazmirek und Arthur Abele.