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Basketball | BBL-Halbfinale Ulm erlebt ein Debakel in Frankfurt

Im dritten Play-off-Halbfinale hatten die Ulmer Basketballer gegen die Frankfurt Skyliners keine Chance - sie verloren verdient mit 54:85 (21:20, 9:22, 6:21, 18:22). Doch Ulm ist näher am Finale.

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Die Ulmer Basketballer erwischten im dritten Play-off-Halbfinale gegen die Frankfurt Skyliners einen guten Start. Das einzige Problem der Ulmer: Frankfurt hielt mit. Und so entwickelte sich im ersten Viertel eine äußerst enge Partie, in der sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Zum Ende des ersten Viertels führte Ulm entsprechend knapp mit 21:20.

Das änderte sich erst zur Mitte des zweiten Viertels: Während Frankfurt weiter Punkt um Punkt erzielte, trafen die Ulmer seit der 19 Spielminute nichts mehr. In dieser Phase trafen sie nicht einmal ein Drittel aller Schüsse aus dem Feld. Darum war der Blick von Ulms Trainer Thorsten Leibenath auf die Anzeige-Tafel ernüchternd: Zur Halbzeit leuchtete dort ein 30:42-Rückstand auf.

Nur zwei Punkte aus dem Feld

Ulms Trainer Thorsten Leibenath ist am Sonntag, ab 21.45 Uhr, zu Gast bei Sport im Dritten.

Im dritten Viertel brach Ulm dann vollständig ein. Aus dem Feld heraus trafen die Ulmer Basketballer nur einen einzigen Schuss. Die übrigen vier Punkte im dritten Viertel erzielten sie von der Freiwurf-Linie. Frankfurt konnte sich auf seine Distanzschützen verlassen; die Skyliners trafen vier von vier Drei-Punkte-Würfen und zogen davon. Letztlich musste Ulm mit einem 27-Punkte-Rückstand ins letzte Viertel gehen.

Im letzten Viertel fingen sich die Ulmer wieder und wollten mit Fernschüssen zurück ins Spiel kommen. Die Wurf-Quote verbesserte sich deutlich und Ulm konnte aufschließen. Doch trotz der 18 Punkte war es zu spät, das Spiel zu drehen - die Skyliners waren schon zu weit enteilt. Am Ende verloren die Ulmer verdient mit 54:85. Bester Werfer auf Seiten der Gastgeber war Jordan Theodore mit zwölf Punkten.

Viertes Spiel am Dienstag

Doch Ulm ist in der Halbfinal-Serie weiterhin mit 2:1 Spielen in Führung. Damit haben die Ulmer am Dienstag, ab 19:30 Uhr, vor heimischen Publikum eine neue die Chance ins Finale um die Deutsche Meisterschaft einzuziehen.