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Nach Monaten der strengen Corona-Auflagen in Baden-Württemberg gibt es jetzt deutliche Lockerungen für den Breitensport. Mindestabstand, Trainingsgruppen, Zuschauer. SWR Sport zeigt in einer Bildergalerie, was jetzt erlaubt ist.

Der Breitensport in Baden-Württemberg geht weitere Schritte in Richtung Normalität. Mit der neuen Corona-Verordnung für Sport hebt das Kultusministerium alte Verordnungen auf und präsentiert wesentliche Lockerungen.

Trainingsgruppen begrenzt, Körperkontakt erlaubt

Eine Änderung, die auf die meisten Sportarten zutrifft, sind auf 20 Personen begrenzte Trainingsgruppen. Doch auch hier gibt es Ausnahmen. Außerdem ist bei vielen Sportarten der Körperkontakt wieder erlaubt. Mit einer Bildergalerie erklärt SWR Sport, was jetzt in den jeweiligen Sportarten möglich ist.

Lockerungen in Baden-Württemberg ab 1. Juli Bildergalerie: Das gilt in den einzelnen Sportarten

Ein Gruppe Fußballer bei einem Trainingsspiel auf einem Rasenplatz, im Vordergrund ein Spielball der Bundesliga (Foto: Imago, Zink)
Im Fußball und anderen Freiluftsportarten gibt es deutliche Lockerungen. Amateur- und Freizeitkicker dürfen so ab sofort wieder in Trainingsgruppen von maximal 20 Personen trainieren und spielen. Besonders wichtig: Der Mindestabstand muss dabei nicht mehr eingehalten werden, Körperkontakt in Form von Zweikämpfen ist also wieder erlaubt. Imago Zink Bild in Detailansicht öffnen
Auch für Hallensportler gilt die neue Regelung: Solange die Trainingsgruppe nicht größer als 20 Personen ist, dürfen Basketballer, Handballer und Co. wieder trainieren und wenn nötig mit Körperkontakt spielen. Imago Westend61 Bild in Detailansicht öffnen
Grund zur Freude auch für Tennisspieler: Für sie gibt es ab sofort auf dem Platz keine Einschränkungen mehr, auch Doppel sind erlaubt. Nur abseits des Feldes gilt der allgemeine Mindestabstand. Imago Westend61 Bild in Detailansicht öffnen
Im Schwimmbad gibt es dagegen keine Lockerungen. Schwimmer müssen stets den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten, außerdem darf sich auf einer Fläche von zehn Quadratmetern maximal eine Person befinden. Imago blickwinkel Bild in Detailansicht öffnen
Kampfsportler (hier Ringer im Bild) dürfen ab sofort auch auf den Mindestabstand verzichten. Da sie in dauerhaftem, intensivem Körperkontakt zu ihrem Gegenüber stehen, müssen sie sich jedoch über einen längeren Zeitraum einen festen Trainingspartner aussuchen. Imago Kadir Caliskan Bild in Detailansicht öffnen
Tanzen hat bei der richtigen Ausführung eher weniger Kampfsport zu tun. Trotzdem gelten nun für beide Sportarten die gleichen Regeln: Wer als Paar tanzt, hat durchgehend engen Körperkontakt – deshalb müssen sich auch Tänzer einen festen Partner suchen. Imago Panthermedia Bild in Detailansicht öffnen

Wettkämpfe bald auch mit Zuschauern

Überraschend kam die Lockerung, dass bei sportlichen Wettkämpfen auch wieder Zuschauer vor Ort sein dürfen. Mit maximal 100 (in manchen Sonderfällen bis zu 250) Zuschauern handelt es sich dabei aber um keine Großveranstaltungen.

Duschen und Umkleiden wieder benutzbar

Teile der Lockerungen betreffen auch die Trainingsgelände rund um das sportliche Geschehen: Sportler können vor, während und nach den Einheiten Umkleiden, Toiletten und Duschen benutzen. Dort muss allerdings der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

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