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3. Liga | Karlsruher SC Riesen-Erleichterung beim Karlsruher SC

Der Karlsruher SC musste zwar um den ersten Saisonsieg bangen, durfte am Ende jedoch jubeln. Der schwer erkämpfte 2:1-Erfolg gegen den SV Wehen-Wiesbaden sorgt beim Zweitliga-Absteiger für große Erleichterung.

Der KSC freut sich über den ersten Saisonsieg

Der KSC freut sich über den ersten Saisonsieg

"Es wurden heute einige Steine weggeräumt. Vor allem Steine, die unsere Fans mit sich herumtrugen", sagte KSC-Trainer Marc-Patrick Meister nach dem ersten Saisonsieg.

Erster Heimsieg seit mehr als fünf Monaten

Meister hatte nach zuvor nur einem Punkt aus drei Drittliga-Partien allerdings selbst schon unter Druck gestanden. Und dann war Wehen Wiesbaden nach einem groben Patzer von Innenverteidiger Daniel Gordon in der 44. Minute auch noch durch Alf Mintzel in Führung gegangen. Doch Stürmer Anton Fink mit einem sehenswerten Volleyschuss (56.) und Kapitän Kai Bülow per Kopf (83.) drehten die wechselhafte Begegnung noch zugunsten des Aufstiegsaspiranten. Es war saisonübergreifend der erste Heimsieg seit mehr als fünf Monaten.

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Sieg nach Kabinen-Schwur

"Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, indem wir ein doofes Gegentor kassieren", sagte Bülow. Fink kritisierte, dass die Mannschaft derzeit in der Defensive "viele Leichtsinnsfehler" mache. Laut Coach Meister war es in der Halbzeit in der Kabine zum Schwur gekommen, "dass wir das Ding wieder glatt ziehen wollen". 

Abwehrspieler Gordon war sich bewusst, dass sich die Kritik bei einem weiteren Misserfolg vor allem an ihn gerichtet hätte. "Es war natürlich mein Bock", sagte er zum Rückstand kurz vor der Pause: "Ich bin einfach nur froh, dass wir das Ding heute noch gedreht haben. Wir haben drei Punkte auf dem Konto, das zählt."

Die nächsten Aufgaben haben es indes in sich. In zwei Wochen muss der KSC beim Tabellen-Zweiten Fortuna Köln ran. Und nächste Woche im DFB-Pokal reist Bayer Leverkusen in den Wildpark. Zwei echte Prüfsteine nach denen man sagen kann, wohin der Weg des KSC führen wird.