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2. Bundesliga | 1. FC Heidenheim Mit breiter Brust zurück in den Liga-Alltag

Mit einem 5:2-Sieg bei Jahn Regensburg zog der 1. FC Heidenheim ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein. Gegen den 1. FC Nürnberg will der FCH nun auch in der Liga punkten.

Maxi Thiel und Robert Glatzel klatschen ab

Maximilian Thiel und Robert Glatzel (von links) schossen die Heidenheimer mit je einem Doppelpack zum Sieg

Sie können es also doch noch in Heidenheim. Der kriselnde 1. FC Heidenheim um Trainer Frank Schmidt kann nach dem ersten Sieg seit fünf Wochen wieder durchatmen. Mit 5:2 im DFB-Pokal behielten die Heidenheimer im Duell des 16. gegen den 15. der 2. Bundesliga in Regensburg die Oberhand und sammelten so neues Selbstvertrauen für die Liga. "Ich bin überzeugt, dass wir dieses Ergebnis auch für die Meisterschaft nutzen können, für die es heute leider keine Punkte gibt", sagte der sichtlich erleichterte Frank Schmidt nach dem Spiel.

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Fußball | 1. FC Heidenheim

Schmidt will die Euphorie für die Liga nutzen

Torspektakel in Regensburg. In der 2. Runde des DFB-Pokals siegt der 1. FC Heidenheim mit 2:5 in Regensburg. Trainer Frank Schmidt hofft, aus dem Spiel Kraft für die Meisterschaft zu ziehen.

Mit Selbstvertrauen in die Liga

In Regensburg ließ der FCH ungeahnte Offensivqualitäten aufblitzen, die in der Liga bisher kaum zum Ausdruck kamen. Neun Tore in zwei Pokalpartien stehen zwölf Treffern in elf Ligaspielen gegenüber. Kolja Pusch, Torschütze zum 4:2 für die Schwaben, sprach von einem "tollen Erfolgserlebnis, dass uns einfach Mut und Kraft für die nächsten Wochen gibt". Besonders der neu ins Team gekommene Maxi Thiel sowie Robert Glatzel überzeugten jeweils mit einem Doppelpack.


Nürnberg in Topform

Nach dem Duell der beiden Zweitliga-Kellerkinder im Pokal hat das Team von Trainer Schmidt am Sonntag (13.30 Uhr) ein anderes Kaliber vor der Brust. Mit dem 1. FC Nürnberg kommt eines der stärksten Teams der 2. Liga in die Voith-Arena. Sechs der letzten sieben Partien entschieden die Franken für sich, weshalb der Club derzeit auf dem Relegationsplatz rangiert.

Schlechteste Abwehr gegen zweitbesten Angriff

Speziell in der Defensive kommt gegen Nürnberg eine weitaus schwierigere Aufgabe als gegen Regensburg auf die Albstädter zu. Die Nürnberger bieten mit ihrer Offensivabteilung um Torjäger Mikael Ishak (8 Tore) den zweitbesten Angriff der Liga auf. Dem gegenüber steht eine Heidenheimer Abwehr, die mit 23 Gegentoren bisher die meisten Gegentreffer kassierte. Ob nach dem Erfolgserlebnis im Pokal der Befreiungsschlag auch in der Meisterschaft gelingt, bleibt also abzuwarten.

Marnon Busch und Denis Thomalla fallen auf Seiten der Heidenheimer weiter mit Knieverletzungen aus, Nikola Dovendan könnte nach einer Viruserkrankung wieder eine Option im Angriff sein.

Programm-Tipp

Der SWR zeigt die Höhepunkte der Partie 1. FC Heidenheim gegen den 1. FC Nürnberg am Sonntag ab 22.05 Uhr bei Sport im Dritten im SWR Fernsehen.