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2. Bundesliga | 1. FC Kaiserslautern FCK-Vorstand Klatt: "3. Liga wäre Herausforderung"

Noch ohne Sieg, zwei Punkte aus sieben Spielen und kümmerliche drei Treffer: Das ist die Horrorbilanz des 1. FC Kaiserslautern zum Saisonstart. Viele Fans fragen sich, ob der FCK im Falle eines Abstiegs auch in der 3. Liga überlebensfähig wäre. Michael Klatt, der Finanzvorstand der Roten Teufel, sprach im SWR Fernsehen in der Sendung Flutlicht über die Zukunft des Klubs.


"Die 3. Liga wäre eine große Herausforderung für uns", sagte Klatt im Gespräch mit Moderator Christian Döring. "Da müssten wir auch Gespräche mit der Stadiongesellschaft führen. Und dann wäre ich bei einer Einigung guter Dinge, dass die 3. Liga auch im Fritz-Walter-Stadion darstellbar wäre." Hintergrund ist, dass die horrenden Mietkosten in Höhe von 2,6 Millionen Euro pro Jahr für den 1. FC Kaiserslautern im Falle eines Abstiegs wohl nicht zu stemmen wären.

Der 48-Jährige hofft allerdings, dass der "worst case" Abstieg aus Sicht der Pfälzer gar nicht erst eintritt: "Unser ganz klarer Fokus liegt darauf, bei Union Berlin und auch am Freitag im Heimspiel gegen Greuther Fürth Punkte zu sammeln, um aus dem Keller zu kommen. Das muss für uns die Vorgabe sein - und nicht die Frage, wo und in welchem Stadion wir in der 3. Liga spielen."

"Haben hier keine Ruhe hereinbekommen"

Der Finanzvorstand gab zu, dass durch die sportliche Talfahrt und die damit verbundenen personellen Wechsel Unruhe rund um den Traditionsklub herrscht. "Ich bedauere, dass wir hier keine Ruhe hereinbekommen haben. Auf der anderen Seite muss man sehen, wie schwer das Fahrwasser ist, in dem sich der FCK seit langem befindet."


Trotz der diffizilen Aufgabe, so Klatt weiter, sei er glücklich bei den Roten Teufeln: "Auf dem Betzenberg zu arbeiten, ist einer der geilsten Jobs, den man haben kann. Natürlich ist es kein Traum, auf Platz 18 zu stehen. Aber ich bin guter Dinge, dass wir da wieder rauskommen."


Schließlich gab Klatt auch noch Einblicke in die Trainersuche. "Manfred Paula und Alexander Bugera sind nur eine Übergangslösung", sagte er. Das Duo wird im Gastspiel bei Union Berlin auf der FCK-Bank sitzen, doch schon gegen Greuther Fürth, spätestens wohl aber in der Länderspielpause wird Kaiserslautern einen neuen Coach als Nachfolger des entlassenen Norbert Meier präsentieren.