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2.Bundesliga | 1.FC Kaiserslautern FCK verliert Zuhause gegen Bielefeld

Herber Dämpfer für den 1. FC Kaiserslautern. Vor heimischer Kulisse unterlagen die Pfälzer am 15. Spieltag der 2. Bundesliga gegen Arminia Bielefeld mit 0:2 (0:1). Damit bleibt der FCK Tabellenletzter im Unterhaus.

Kaiserslauterns Phillipp Mwene (re.) und Bielefelds Konstantin Kerschbaumer kämpfen um den Ball

Kaiserslauterns Phillipp Mwene (re.) und Bielefelds Konstantin Kerschbaumer kämpfen um den Ball

Der FCK wollte nach dem 2:1-Auswärtserfolg in Dresden vor heimischer Kulisse nachlegen und Trainer Jeff Strasser setzte dabei fast auf die gleiche Elf wie im Auswärtsspiel bei den Sachsen. Lediglich Stürmer Lukas Spalvis, Siegtorschütze in Dresden, rückte für Benjamin Kessel in die Anfangsformation. Spalvis war es auch, der die erste Möglichkeit der Partie hatte. Der lettische Angreifer scheiterte aber aus knapp zwölf Metern an Bielefelds Keeper Stefan Ortega (9. Minute).

Voglsammer schockt den FCK

Es dauerte bis zur 22. Minute, ehe die Gäste zu ihrer ersten Chance kamen. Fabian Klos flankte auf Andreas Voglsammer, dessen Direktabnahme vom FCK-Torhüter Marius Müller stark pariert wurde. Fünf Minuten später war Müller dann gegen Voglsammer machtlos. Nach einem Abschlag von Ortega fühlte sich kein FCK-Verteidiger zuständig. Der Arminia-Angreifer nahm den Ball auf und traf aus 16 Metern zum 0:1.

Der FCK zeigte sich im Anschluss zwar bemüht, allerdings ohne Ideen. Durch das einfallslose Offensivspiel kamen die Roten Teufel zu keinen nennenswerten Chancen. So blieb es bis zur Pause beim verdienten 1:0 für die Ostwestfalen.


In der zweiten Halbzeit erwischte Bielefeld den besseren Start und hatte durch Manuel Prietl die Möglichkeit, die Führung auszubauen (49.). Der FCK hatte durch Kapitän Daniel Halfar in der 52. Minute zumindest mal wieder eine kleine Gelegenheit. Drei Minuten später verfehlte eine Direktabnahme von Kaiserslauterns Offensivspieler Brandon Borrello nur knapp das Arminia-Tor. In der 58. Minute hätten die Ostwestfalen dann nachlegen müssen, doch ein Konter wurde nachlässig ausgespielt.

Kaum Torchancen für die Roten Teufel

Doch nach gut einer Stunde wurde dann der FCK besser. Die Pfälzer traten nun entschlossener in den Zweikämpfen auf und erspielten sich Feldvorteile. Doch das Manko blieb: Die Hausherren kamen gegen die defensiv sicher stehenden Gäste nicht zu nennenswerten Torabschlüssen.

In der 74. Minute klärte die Bielefelder Abwehr inklusive Keeper Ortega schlecht, doch selbst aus Fehlern der Gäste konnte der FCK kein Kapital schlagen. Angreifer Andersson kam einen Schritt zu spät. Zwei Minuten später hätte Klos nach einem Konter für Bielefeld nachlegen können, doch der Stürmer scheiterte. Wenig später wurde der Schuss von FCK-Mittelfeldspieler Baris Atik im letzten Moment geblockt (78.).


In der Schlussphase warf Kaiserslautern alles nach vorne, während Bielefeld mit allen Mann verteidigte und auf Konter lauerte. Doch bei allem Einsatz mangelte es den Roten Teufeln wie schon das ganze Spiel über an Effizienz. Bielefeld legte nach einem Konter in der Nachspielzeit sogar noch das zweite Tor durch Konstantin Kerschbaumer nach. Der FCK bleibt damit Letzter der 2. Bundesliga - mit gerade einmal zehn Punkten aus 15 Spielen.

1. FC Kaiserslautern - Arminia Bielefeld 0:2 (0:1)

Kaiserslautern: Marius Müller - Mwene, Vucur, Ziegler, Abu Hanna - Moritz (84. Müsel), Seufert (57. Shipnoski) - Borrello (74. Atik), Halfar - Andersson, Spalvis. - Trainer: Strasser

Bielefeld: Ortega - Dick, Börner, Salger, Hartherz - Prietl, Schütz - Putaro (71. Weihrauch), Kerschbaumer - Klos (84. Behrendt), Voglsammer (76. Brandy). - Trainer: Saibene

Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach)

Tore: 0:1 Voglsammer (27.), 0:2 Kerschbaumer (90.+4)

Zuschauer: 20.464

Alles zum Spiel des 1. FC Kaiserslautern gegen Arminia Bielefeld sehen Sie in der Sendung Flutlicht ab 22.05 Uhr im SWR Fernsehen RP. Zudem ist der ehemalige FCK-Angreifer Pavel Kuka zu Gast in Flutlicht.