Bitte warten...

2. Bundesliga | 1. FC Kaiserslautern Bader neuer Sportvorstand beim FCK

Martin Bader wird neuer Sportvorstand beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern. Über die Vertragslaufzeit wurde nichts bekannt. Damit werden Vorkehrungen für den Fall getroffen, dass sich die Krise des FCK verschärft.

Martin Bader

Tritt einen schwierigen Job an: Martin Bader

Der Vertrag des 49-jährigen Sport-Ökonomen wird auch für einen möglichen Abstieg des Klubs in die dritte Liga gelten. Martin Bader ist seit 20 Jahren im Fußball-Profigeschäft aktiv, war elf Jahre lang Sportchef des 1. FC Nürnberg. Der größte Erfolg seiner Amtszeit war der Gewinn des DFB-Pokals 2007. Zuletzt war Bader Geschäftsführer des Bereichs Sport beim Fußball-Bundesligisten Hannover 96. Dort war er im März 2017 entlassen worden. Zuvor arbeitete der Sport-Ökonom für Hertha BSC und den 1. FC Nürnberg.

"Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit Martin Bader unsere ehrgeizigen ziele umsetzen können. Von seiner langjährigen Erfahrung, vor allem beim 1. FC Nürnberg, einem Verein mit vergleichbarer Tradition, Strukturen und Fankultur, können wir sicherlich sehr profitieren", wird FCK-Aufsichtsratsvorsitzende Patrick Banf in einer Mitteilung des Vereins zitiert.

Bader wird der Chef von Boris Notzon

Für den sportlichen Bereich bei den Pfälzern ist derzeit noch Boris Notzon verantwortlich. Der frühere Chefscout des FCK hatte im vergangenen Sommer die Nachfolge von Uwe Stöver angetreten, der mittlerweile für Ligakonkurrent FC St. Pauli tätig ist. Bader wird damit Chef von Notzon, der bislang die sportlichen Belange des 1. FC Kaiserslautern geführt hat.

Damit ist die Neuordnung an der Klubspitze nach knapp zwei Monaten abgeschlossen. Anfang Dezember des vergangenen Jahres wurde ein neuer Aufsichtsrat mit Patrick Banf an der Spitze gewählt. Kurz darauf trennte sich der FCK von seinem Vorstandsvorsitzenden Thomas Gries, mit dessen Arbeit das Gremium nicht zufrieden war.