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1. FC Kaiserslautern | Interview Was hat Jeff Strasser beim FCK verändert?

Nach dem wichtigen 3:0-Sieg gegen Greuther Fürth fiel dem neuen FCK-Trainer Jeff Strasser ein ganze Geröll-Halde vom Herzen. Im Interview erklärt er, was er in der kurzen Zeit verändert hat.

Nach dem 3:0-Sieg im Zweitliga-Spiel gegen Greuther Fürth riss der neue FCK-Trainer Jeff Straffer die arme in die Luft und schrie seine Freude in den Pfälzer Nachthimmel.

Der neue FCK-Trainer Jeff Straffer schrie seine Freude über den 3:0-Sieg gegen Greuther Fürth in den Pfälzer Nachthimmel

Jeff Strasser, erstes Spiel, erster Sieg. Sie grinsen. War schön, oder?

Es war sehr schön. Und ich möchte mich ganz herzlich für die Super-Unterstützung unserer Fans bedanken. Denn es war sehr wichtig für uns, diese Fans im Rücken zu haben, um die Verunsicherung, die in den Spielern gesteckt hat, abzulegen. Das war ein kleiner Schritt in die Zukunft, und dem werden noch viele weitere Schritte folgen müssen.

Diese Verunsicherung war schon die ganze Saison zu spüren. In den ersten paar Minuten gegen Greuther Fürth auch. Dann haben die Spieler das abgelegt und sich mit diesen drei Toren belohnt. Was haben Sie in diesen zwei Tagen mit der Mannschaft gemacht?

Wir haben mit dem ganzen Trainer-Team hart gearbeitet, um in die Köpfe der Spieler zu kommen. Innerhalb kürzester Zeit mussten wir dann auch drei verletzungsbedingte Ausfälle kompensieren und deswegen das System umstellen. Da kam vieles Zusammen, aber man hat gesehen, dass die Mannschaft das annimmt. Das ist wichtig: Man kann mit dieser Mannschaft arbeiten, und ich freue mich darauf.

Interview

Sie waren als Spieler in Kaiserslautern, nun als Trainer. Haben Sie sich gleich wieder heimisch gefühlt?

Ich habe mich direkt wieder heimisch gefühlt. Ich habe auch viele bekannte Gesichter gesehen. Und es ist schön, wieder die Stimmung in diesem Stadion erleben zu dürfen. Denn die Fans und das Umfeld haben sich lange nach dieser Stimmung gesehnt. Und es ist an uns, dem Trainer-Team, diese Mannschaft für jedes Spiel vorzubereiten und diese Aufbruchsstimmung fortzusetzen.

Einen Bericht über das Spiel des 1. FC Kaiserslautern gegen Greuther Fürth gibt es in "Flutlicht" am Sonntag (22:05 Uhr) im SWR Fernsehen RP.

Sie haben jetzt zwei Wochen Pause. Wo legen Sie die Schwerpunkte in dieser Zeit?

Schwerpunkt wird sein, dieser Mannschaft nun eine gewissen Philosophie einzuprägen und in kurzer Zeit ein gewisses System einzustudieren - wie spielen wir gegen den Ball, wie spielen wir mit dem Ball. Das wird noch Zeit brauchen. Damit ist diese Länderspielpause einerseits förderlich, eben diesen Prozess voranzutreiben. Andererseits wäre es auch schön, diese Euphorie direkt in das nächste Spiel gegen den FC St. Pauli mitzunehmen.

Das Interview führte Achim Scheu