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Auf den Spuren des Rennfahrers Jochen Rindt

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Das Highlight der Ausstellung "Jochen Rindt - Mainzer Spuren" im Mainzer Rathaus ist Rindts Rennwagen von 1967.

Das Highlight der Ausstellung "Jochen Rindt - Mainzer Spuren" im Mainzer Rathaus ist Rindts Rennwagen von 1967.

Beim Transport durch die Rathaustür kam es auf wenige Zentimeter an.

Neben dem Original-Rennwagen zeigt die Ausstellung Exponate aus Rindts Rennfahrerzeit. Außerdem gibt es bisher unveröffentlichte Fotos aus dem Privatleben von Jochen Rindt zu sehen.

Vor 70 Jahren, am 18. April 1942, wurde Jochen Rindt in Mainz geboren.

Seine Eltern, Ilse und Karl Rindt, betrieben die Gewürzmühle Klein & Rindt in Mainz. Sie starben 1943 bei einem Luftangriff der Alliierten auf Hamburg.

Mit nur 15 Monaten kam Jochen Rindt als Vollwaise zu seinen Großeltern nach Graz. Österreich wurde zu seiner zweiten Heimat. Mit Mainz war er aber dennoch weiter verbunden. 1963 wurde er Geschäftsführer der geerbten Gewürzmühle.

Seine Rennfahrerkarriere begann Rindt 1961. Mit einem Simca nahm er bei kleineren Veranstaltungen teil. Zwei Jahre später kaufte er sich seinen ersten Rennwagen.

1965 feierte Jochen Rindt den Sieg im 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Im gleichen Jahr bekam er einen Vertrag beim Formel-1-Team von John Cooper.

1969 ging Rindt zum Weltmeisterteam Lotus von Gründer und Konstrukteur Colin Chapman. Erstmals gewann er in diesem Jahr bei einem Formel-1-Rennen.

1970 war das Jahr von Jochen Rindt. Er gewann fünf Grands Prix und hätte sich mit einem Sieg in Monza vorzeitig den Weltmeistertitel sichern können.

Doch dazu kam es nicht mehr. Am 5. September 1970 verunglückte Jochen Rindt beim Training in Monza tödlich. Sein Punktevorsprung reichte trotzdem zum Gewinn der Weltmeisterschaft. Er ist bis heute der einzige Formel-1-Weltmeister, dem dieser Titel posthum zugesprochen wurde.

Die Ausstellung "Jochen Rindt - Mainzer Spuren" läuft bis 28. April 2012 im Mainzer Rathaus.