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SWR Junge Opernstars 2019

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

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Aleksandra Jovanović wurde 1990 in Belgrad geboren. Nach einer Ausbildung in Musiktheorie an der serbischen Mokranjac Musikschule studierte sie Musikwissenschaft an der Universität ihrer Heimatstadt. Gleichzeitig begann sie ein Gesangsstudium bei Tatjana Bajalica und Aneta Ilić, das sie mit dem Master abschloss.
Mit 23 gab sie ihr Debüt als Königin der Nacht am Belgrader Theater Madlenianum, 2014 debütierte sie in der gleichen Rolle am Nationaltheater Belgrad sowie 2017 am Serbischen Nationaltheater in Novi Sad. In der laufenden Spielzeit wird sie am Nationaltheater Belgrad als Norina in Donizettis "Don Pasquale" auftreten.
Seit 2016 konzertiert sie regelmäßig mit dem Symphonieorchester des Serbischen Rundfunks RTS, mit dem sie unter anderem zwei Neujahrskonzerte und das "Requiem" von Gabriel Fauré aufführte sowie ein Open-Air Konzert mit 20.000 Zuschauern im Tašmajdan Stadion Belgrad.
Aleksandra erhielt Preise beim Bruna Špiler Wettbewerb 2014 in Montenegro und zwei Spezialpreise der Musikfakultät Belgrad für die Erfolge während ihres Studiums. 2018 gewann sie den 3. Preis beim Gesangswettbewerb "Die Meistersinger von Nürnberg".

Aleksandra Jovanović wurde 1990 in Belgrad geboren. Nach einer Ausbildung in Musiktheorie an der serbischen Mokranjac Musikschule studierte sie Musikwissenschaft an der Universität ihrer Heimatstadt. Gleichzeitig begann sie ein Gesangsstudium bei Tatjana Bajalica und Aneta Ilić, das sie mit dem Master abschloss.
Mit 23 gab sie ihr Debüt als Königin der Nacht am Belgrader Theater Madlenianum, 2014 debütierte sie in der gleichen Rolle am Nationaltheater Belgrad sowie 2017 am Serbischen Nationaltheater in Novi Sad. In der laufenden Spielzeit wird sie am Nationaltheater Belgrad als Norina in Donizettis "Don Pasquale" auftreten.
Seit 2016 konzertiert sie regelmäßig mit dem Symphonieorchester des Serbischen Rundfunks RTS, mit dem sie unter anderem zwei Neujahrskonzerte und das "Requiem" von Gabriel Fauré aufführte sowie ein Open-Air Konzert mit 20.000 Zuschauern im Tašmajdan Stadion Belgrad.
Aleksandra erhielt Preise beim Bruna Špiler Wettbewerb 2014 in Montenegro und zwei Spezialpreise der Musikfakultät Belgrad für die Erfolge während ihres Studiums. 2018 gewann sie den 3. Preis beim Gesangswettbewerb "Die Meistersinger von Nürnberg".

Carina Schmieger wurde 1995 in Freiburg geboren und sang schon in ihrer Schulzeit im Kinderchor des Theaters Freiburg. Seit 2010 wird sie von Helene Schneiderman unterrichtet. Ihr Studium bei Maria Venuti in Karlsruhe schloss sie 2017 mit dem Bachelor ab. Sie besuchte Meisterkurse bei Alison Browner, Bruce Earnest und Júlia Várady.
Als Mitglied des Opernstudios Karlsruhe war sie als Griechin in "Iphigenie auf Tauris" und als Frasquita in "Carmen" zu sehen. Außerdem sang sie die Drusilla in Monteverdis "L'incoronazione di Poppea". Am Theater Freiburg war sie als Amor in "Orfeo ed Euridice", Pamina in "Die Zauberflöte" und The Angel in "Angels in America" von Peter Eötvös zu erleben. 2018 war sie Mitglied des Young Singers Project der Salzburger Festspiele. Seit 2018 ist sie Mitglied des Opernstudios Stuttgart, wo sie die Gräfin Ceprano in "Rigoletto" und Echo in "Ariadne auf Naxos" singt.
Carina erhielt mehrfach den 1. Preis "Jugend musiziert" und den Sonderpreis beim Brahms Wettbewerb 2012. Von der Zeitschrift "Opernwelt" wurde sie 2014 als Nachwuchssängerin des Jahres nominiert. 2017 war sie Finalistin des Hilde Zadek Wettbewerbs.

Aytaj Shikhalizada wurde 1993 in Baku, Aserbaidschan geboren, wo sie 2016 ihr Studium an der Musikakademie abschloss. Es folgte ein Masterstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Claudia Visca.
Bereits während ihrer Ausbildung sammelte sie erste Erfahrungen mit der Titelpartie der "Carmen" und als Solistin beim "Gabala International Music Festival". 2016 gab Aytaj Shikhalizada ihr Debüt am Wiener Schlosstheater Schönbrunn als Olga in "Eugen Onegin" und als Charlotte in "Werther". 2018 übernahm sie in der Neuproduktion von "L'italiana in Algeri" die Partie der Isabella bei den Salzburger Pfingstfestspielen und bei einem Gastspiel dieser Produktion an der Opéra Royal in Versailles.
2012 gewann sie den Hope-Preis des International BulBul Wettbewerbes sowie 2014 den 3. Preis des russischen Magomaev Wettbewerbes. 2017 nahm sie am Wettbewerb "Neue Stimmen" der Bertelsmann Stiftung teil. Aytaj ist Stipendiatin des aserbaidschanischen Präsidenten.
In der aktuellen Spielzeit ist sie als Ensemblemitglied des Theaters Dortmund unter anderem als Nofretete in Philip Glass' "Echnaton" sowie als Rosina in Rossinis "Il barbiere di Siviglia" zu erleben.

Ronan Caillet, geboren 1994 im französichen Colmar, begann seine Ausbildung im Alter von acht Jahren an der "Maîtrise de garçons". Am Konservatorium lernte er zunächst Horn bevor er in Straßburg ein Gesangsstudium bei Marie-Madeleine Koebelé aufnahm. Ab 2012 studierte er bei Torsten Meyer in Freiburg und schloss 2017 mit dem Bachelor ab. 2018 begann er sein Masterstudium bei Berthold Schmid in Leipzig. Bei der Internationalen Meistersinger Akademie 2017 arbeitete er mit Edith Wiens, Marcelo Amaral, Brigitte Fassbaender u. a.
2014 sang er an der Kammeroper im Rathaushof Konstanz in "Nina" von Paisiello, 2015 in "Les Mamelles de Thirésias" von Poulenc. 2015-18 übernahm er bei "SingBach" in Basel die Tenorpartien mehrerer Bachkantaten. Außerdem stand er mit Haydns "Die Schöpfung", Händels "Messias" und als Evangelist in Bachs "Weihnachtsoratorium" auf der Bühne. Mit seinem Klavierpartner Malte Schäfer konzertierte er beim Schumannfest Bonn und bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker.
2016 gewann er den 2. Junior-Preis beim "Bundeswettbewerb Gesang" Berlin. Im Liedduo mit Malte Schäfer erhielt er den Sonderpreis der Opernfreunde Bonn beim "Deutschen Musikwettbewerb" 2018.

André Baleiro wurde 1989 in Lissabon geboren und erhielt mit zehn Jahren bereits Klavier- und Gesangsunterricht. Nach einem Bachelor als Chordirigent begann er ein Gesangsstudium bei Siegfried Lorenz, Axel Bauni und Eric Schneider in Berlin.
Folgende Partien sang er auf der Opernbühne: Tarquinius in Brittens "The Rape of Lucretia" am Teatro Nacional Lissabon, Figaro in Rossinis "Il barbiere di Siviglia" an der Kammeroper München, Don Parmenione in Rossinis "L'occasione fa il ladro" am Teatro Pérez Galdós Gran Canaria, Conte Belfiore in "Fra due litiganti" von Giuseppe Sarti u. a.
Er sang die "Gurrelieder" von Arnold Schönberg in der Casa da Música Oporto, Bachs "Matthäuspassion" in der Gulbenkian Stiftung Lissabon, "Dona nobis pacem" von Ralph Vaughan Williams, "Ein deutsches Requiem" von Brahms sowie Faurés "Requiem" beim Festival "La Folle Journée" in Nantes und Tokyo.
2012 erhielt er ein Stipendium der Walter und Charlotte Hamel Stiftung, 2012 bis 2015 wurde er von der Gulbenkian Stiftung Lissabon unterstützt. 2016 gewann er den Robert Schumann Wettbewerb Zwickau und den Rotary Wettbewerb Lissabon. Bei Thomas Quasthoffs "Das Lied" 2017 in Heidelberg erhielt er den Förderpreis.

Neven Crnić wurde 1994 im bosnischen Prijedor geboren. 2013 begann er sein Studium bei Tom Sol an der Grazer Kunstuniversität.
Zu seinem Opernrepertoire während des Studiums zählen die Titelpartie in "Le nozze di Figaro", Sprecher in "Die Zauberflöte", Cascada in "Die lustige Witwe", Malatesta in "Don Pasquale" und Dulcamara in "L'elisir d'amore".
2016 gab er sein Debüt an der Oper Graz mit Archon in "Die Griechische Passion". Seit der Spielzeit 2017/18 ist Neven Mitglied im Opernstudio Graz und dort als Schaunard in "La Bohème", als Hauptmann in "Eugen Onegin" und als Slivio in "Pagliacci" zu hören.
Auf der Konzertbühne sang er Oratorien von Händel ("Messias"), Haydn ("Die Jahreszeiten", "Die Schöpfung"), J. S. Bach ("Weihnachtsoratorium", "Johannespassion", "Matthäuspassion"), Mendelssohn ("Elias"), und von Rossini ("Stabat Mater"). Zu seinem Repertoire zählen Lieder von Schubert ("Winterreise"), Brahms, Beethoven, Liszt und Mahler ("Lieder eines fahrenden Gesellen").
Schon vor seinem Studium hat er Wettbewerbe in Bosnien und Herzegowina gewonnen. 2018 war er Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele und sang den Kappadozier in "Salome" von Richard Strauss.