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SWR Junge Opernstars 2017 Preisträger und Teilnehmer 2017

Emmerich Smola Förderpreis

Sheva Tehoval, Sopran (Belgien/Deutschland) – Preisträgerin 2017
Konstantin Lee, Tenor (Südkorea/Deutschland) – Preisträger 2017
Rocío Pérez, Sopran (Spanien)
Valentina Stadler, Mezzosopran (Deutschland)
Hugo Laporte, Bariton (Kanada)
Daniel Pastewski, Bass (Deutschland)

Sheva Tehoval, Sopran – Preisträgerin 2017

Emmerich Smola Förderpreis 2017

Sheva Tehoval

Sheva Tehoval wurde 1991 in Brüssel geboren. Im Alter von sechs Jahren wurde sie Mitglied des Kinderchores der Opéra Royal de la Monnaie. Mit 14 Jahren begann ihre Gesangsausbildung bei Eunice Arias in Brüssel. Nach ihrem Abitur studierte sie bei Christoph Prégardien an der Musikhochschule Köln und schloss 2015 mit einem Bachelor mit Auszeichnung ab. Ein Jahr darauf absolvierte sie ihren Master mit "first class honour" an der Londoner Royal Academy of Music bei Mary Nelson. Sie sammelte musikalische Erfahrungen in Zusammenarbeit mit Klesie Kelly-Moog, Michael Gees, Richard Stokes, Malcolm Martineau, Julius Drake, Robert Holl und Graham Johnson.
Während ihres Studiums konzertierte sie in Italien, Frankreich, Belgien, in Süd-Korea und den USA. Dabei trat sie als Solistin mit Orchester, im Liedduo mit Klavier, im Gesangsensemble als auch im Ensemble für Neue Musik auf.
Sheva konnte mehrere Wettbewerbserfolge verbuchen. So erreichte sie 2009 den 2. Preis beim "Concours Dexia Classics" in Brüssel und wurde 2013 Stipendiatin der Stiftung "Live Music Now". 2014 gewann sie den 1. Preis und den Publikumspreis beim "Concours Prix Jacques Dôme" in Verviers und wurde Preisträgerin des Internationalen "Königin Elisabeth Wettbewerb" in Brüssel. 2016 wurde sie Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbes und erhielt beim internationalen Wettbewerb in Marmande die 1. Preise in den Kategorien Oper und Mélodie française, den "Pris jeune espoir" und den Publikumspreis.

Konstantin Lee, Tenor – Preisträger 2017

Emmerich Smola Förderpreis 2017

Konstantin Lee

Konstantin Lee wurde 1988 in Seoul, Korea geboren. Seinen Studienabschluss erhielt er an der Seoul High School of the Arts. Sein Bachelor- und Master-Studium absolvierte er am College of Music der Seoul National University als einer der besten seines Jahrgangs. Seit Oktober 2015 studiert er im Konzertexamen an der Musikhochschule Hamburg.
Auf der Bühne sang er bereits in Mozarts "Zauberflöte" an der Korean National Opera und in Verdis "La Traviata" an der Seoul Metropolitan Opera, ferner in "La Traviata", Puccinis "La Bohème" und Donizettis "Der Liebestrank". Er gewann bereits zahlreiche Wettbewerbe: so belegte er den 1. Platz beim "Joong Ang Music Competition", gewann mehrere Preise beim Gesangswettbewerb in Daegu, den 1. Preis im Korea Voice Wettbewerb und die Silberauszeichnung im Wettbewerb des "Korea Broadcasting Systems". 2013 gewann er den 1. Preis des Gesangswettbewerbes "Neue Stimmen" der Bertelsmann Stiftung sowie des "International Music Competition Dr. Luis Sigall" in Vina del Mar.
Konzerterfahrung sammelte Konstantin mit dem Korean Symphony Orchestra, dem Incheon Philharmonic Orchestra und dem Gunpo Prime Philharmonic Orchestra. 2015 sang er Beethovens 9. Sinfonie mit dem Korean Broadcasting System Symphony Orchestra, in China mit dem Guiyang Symphony Orchestra und dem National Centre of Performing Arts Orchestra. Außerdem sang er ein Galakonzert mit dem Kanagawa Philharmonic Orchestra in Japan. In der aktuellen Spielzeit singt er den Ferrando in Mozarts "Così fan tutte" am Theater Freiburg.


Rocío Pérez, Sopran

Emmerich Smola Förderpreis 2017

Rocío Pérez

Rocío Pérez wurde 1990 in Madrid geboren. Schon früh erhielt sie Schauspiel- und Musikunterricht und spielte Klarinette. Im Alter von 14 Jahren sang sie im Teatro Real Madrid. Ihre Gesangsausbildung begann sie bei Elena Valdelomar. Schließlich studierte sie an der Escuela Superior de Canto bei Victoria Manso und Francisco Pérez. Meisterklassen belegte sie bei Nathalie Dessay, Ana Luisa Chova, Dolora Zajick, June Anderson und Carlos Chausson.
Während ihres Studiums wirkte sie in "Cinderella" von P. M. Davies, in "Dido und Aeneas" von Purcell und "Falstaff" von Verdi mit. Beim Festival MITO Settembre Musica in Italien sang sie in der Uraufführung von Wolfgang Rihms "Bildlos / Weglos".
Als Mitglied des Opernstudios der Opéra national du Rhin in Straßburg (2014-16) sang sie unter anderem in "Il matrimonio segreto" von Cimarosa und "Ariane und Blaubart" von Dukas. Außerdem verkörperte sie die Tebaldo in Verdis "Don Carlo" in der Regie von Robert Carsen und die Cleone in Rossinis "Ermione". Letztere sang sie auch am Théâtre des Champs Elysées Paris.
2015 erhielt sie Auszeichnungen beim "Concours de Chant Lyrique de Marmande", den 1. Preis beim Gesangswettbewerb "Luis Mariano" und den 2. Preis sowie den Nachwuchspreis beim Gesangswettbewerb "Villa de Colmenar Viejo". 2016 gewann Rocío den 3. Preis beim Gesangswettbewerb "Die Meistersinger von Nürnberg".
Demnächst wird sie in Lyon in Monteverdis "L'Incoronazione di Poppea" interpretieren. In der nächsten Spielzeit folgen Donizettis "Don Pasquale" sowie "L'occasione fa il ladro" von Rossini.

Valentina Stadler, Mezzosopran

Emmerich Smola Förderpreis 2017

Valentina Stadler

Die 1988 in Karlsruhe geborene Valentina Stadler erhielt bereits im Alter von 13 Jahren Gesangsunterricht, nachdem sie das erste Mal in Kontakt mit Operngesang kam und sofort angetan war. Nach dem Abitur setzte sie ihr Gesangsstudium an der Manhattan School of Music in New York fort. Schließlich wechselte sie an die Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin, wo sie 2017 mit dem Master abschließen wird. Ihre Lehrer sind Wolfram Rieger im Fach Lied und Julia Varady im Fach Oper. Meisterkurse besuchte sie Christa Ludwig, Christine Schäfer, Malcolm Martineau, Graham Johnson, Thomas Hampson und Ann Murray.
2015 sang sie die Edda in "Neue Szenen II – Ohio", der Uraufführung eines Opern-Triptychons von Quarello/Krampe/Tangian, in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin. In einer Produktion des Opernstudios Teneriffa gab sie ihr Debüt als Cherubino in Mozarts "Le Nozze di Figaro" und war in dieser Rolle auch am Teatro Comunale in Bologna zu erleben. Außerdem verkörperte sie die Titelpartien in Händels "Xerxes" und Bizets "Carmen" sowie die Zeitungsverkäuferin in Poulencs "Les Mamelles de Tirésias". Als Teilnehmerin des Young Singers Project sang Valentina bei den Salzburger Festspielen 2016 die Myrtale in Massenets "Thaïs" an der Seite von Plácido Domingo. Im November debütierte sie als Mercedes in "Carmen" an der Oper Teneriffa.
Im Rahmen einer Operngala sang sie unter anderem im Konzerthaus Berlin. Von der kommenden Spielzeit an ist Valentina Stadler Ensemblemitglied am Gärtnerplatztheater in München.

Hugo Laporte, Bariton

Emmerich Smola Förderpreis 2017

Hugo Laporte

Hugo Laporte wurde 1991 in Kanada geboren. Er studierte bei Patricia Fournier an der Université Laval. Ferner arbeitete er mit Benita Valente beim Summer Music Institute of the National Arts Center im kanadischen Ottawa.
Auf der Opernbühne erschien er als Grafe Ceprano in Verdis "Rigoletto" am Teatro Comunale in Bologna, als Moralès und Dancaïro in Bizets "Carmen" am Theater Regensburg, als Schaunard in Puccinis "La Bohème" an der Opéra de Québec sowie als Figaro in Rossinis "Der Barbier von Sevilla". Unter Kent Nagano sang er den Arzt in Debussys "Pelléas et Mélisande" in Montréal. Ferner gastierte er in einem Galakonzert der Nationaloper in Minsk. Auf der Konzertbühne sang er Brahms' "Deutsches Requiem", Haydns "Nelsonmesse" mit dem Newfoundland Symphony Orchestra sowie Berlioz' "Les Nuits d’été".
2014 gewann der den 1. Preis beim "Canadian Music Competition" sowie den großen Preis des "OSM Standard Life Competition". 2015 wurde er von einer internationalen Jury zur "Jungen kanadischen Opernhoffung" ernannt. Beim "Internationalen Gesangswettbewerb" im französischen Marmande erhielt er den 3. Preis. Die CBS zählte ihn zudem unter die "30 heißesten kanadischen klassischen Musiker unter 30". 2016 war er Finalist beim Internationalen Gesangswettbewerb "Die Meistersinger von Nürnberg".
Zukünftige Engagements umfassen den Escamillo in "Carmen" und den Ben in Menottis "The Telephone". Ferner singt er an der französischen Opéra de Massy und am Theater Erfurt. In Québec wird er Rossinis "Petite Messe Solennelle" singen und auf eine Konzertournee durch China gehen.

Daniel Pastewski, Bass

Emmerich Smola Förderpreis 2017

Daniel Pastewski

Daniel Pastewski wurde 1989 im sächsischen Pirna geboren und begann sein Studium 2008 an der Musikhochschule Leipzig, bevor er 2009 nach Karlsruhe wechselte. Hier studierte er bei Friedemann Röhlig und schloss 2016 erfolgreich ab. Weitere wichtige Impulse erhielt er bei Meisterkursen von Julia Varady, Regina Werner, Marlis Petersen, Artur Korn und Daniel Fueter.
Schon während seiner Ausbildung war er an der Karlsruher Hochschule als Snug in Brittens "A Midsummer Night's Dream", als Presto in Poulencs "Les Mamelles de Tirésias", als Bartolo in Mozarts "Le Nozze di Figaro" und als Sarastro in "Die Zauberflöte" zu erleben.
2012 debütierte er am Badischen Staatstheater Karlsruhe in Thomas Leinigers Kinderoper "Dino und die Arche". Es folgten Gastengagements als Hartmann in Offenbachs "Fantasio", als Zweiter Geharnischter in Mozarts "Die Zauberflöte" und als Harry in Loewes "My fair Lady". 2013 gastierte er an der Oper Stuttgart als Lakai in "Ariadne auf Naxos" von Richard Strauss. Neben seinen Auftritten als Opern- und Konzertsänger gestaltet er mit seiner Pianistin Anni Poikonen regelmäßig Chansonprogramme.
Daniel ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Richard Wagner Verbandes Karlsruhe. 2014 war er Preisträger des internationalen Gesangswettbewerbes der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Zudem gewann er 2015 den "Heinz-Kunle-Wettbewerb" im Bereich Chanson und den Gesangswettbewerb "Stimmenzauber" im pfälzischen Herxheim.