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Emmerich Smola Förderpreis 2011 Biografien der Preisträger und Teilnehmer 2011

Pretty Yende, Sopran, Preisträgerin 2011
Dmitry Lavrov, Bariton, Preisträger 2011

Agnieszka Adamczak, Sopran
Chrysanthi Spitadi, Mezzosopran
Antonio Poli, Tenor
Marko Mimica, Bassbariton

Pretty Yende, Sopran, Preisträgerin 2011

Preisträgerin Pretty Yende auf der Bühne

Preisträgerin Pretty Yende

Die Südafrikanerin Pretty Yende wurde 1985 in Piet Retief geboren. Sie studierte an der Opernschule der Universität von Kapstadt bei Virginia Davids und Angelo Gobbato. Zur Zeit setzt die Sängerin ihr Studium an der Akademie der Mailänder Scala fort und rundet ihre Ausbildung mit Meisterkursen bei Montserrat Caballé und Renée Fleming ab. Yende sang die Titelpartie in 'Manon' von Massenet, verkörperte die Gräfin in 'Figaros Hochzeit' sowie die Fiordiligi in 'Cosí fan tutte' von Mozart, die Magda in Puccinis 'La Rondine' und die Micaela in Bizets 'Carmen'. Bei einem Gastspiel der Cape Town Opera an der Deutschen Oper Berlin sang Yende die Clara in 'Porgy and Bess' von Gershwin. Bei der Fußball WM 2010 trat sie an der Seite von Andrea Bocelli im Stadion von Johannesburg auf. Sie konzertierte mit Händels 'Messias', den Requiem-Vertonungen von Mozart und Brahms sowie den 'Vier letzten Liedern' von Strauss. Beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb 2010 in Wien erhielt sie die zwei 1. Preise in den Kategorien Oper und Operette sowie den Preis der Medienjury und den Publikumspreis. Einen weiteren 1. Preis erhielt sie beim Internationalen Gesangswettbewerb 'Montserrat Caballé'.

Dmitry Lavrov, Bariton, Preisträger 2011

Preisträger Dmitry Lavrov auf der Bühne

Preisträger Dmitry Lavrov

Der 1981 geborene russische Bariton studierte von 2002 bis 2007 am Rimski-Korsakow-Konservatorium in Sankt Petersburg. Im Anschluss setzte er seine Ausbildung in der Meisterklasse von Vladimir Vaneev fort. Meisterkurse bei Gundula Hintz, Linda Watson und Franz Grundheber runden seine Ausbildung ab. Bereits während seines Studiums war Lavrov am Theater Zazerkalie und seit 2008 am Mariinsky-Theater in Sankt Petersburg engagiert. Im gleichen Jahr gewann der junge Sänger den 2. Preis beim renommierten Shtokolov-Wettbewerb. Zu seinem Repertoire zählen die Titelpartien in Tschaikowskys 'Eugen Onegin' und Mozarts 'Don Giovanni', ferner Robert in Tschaikowskys 'Iolanthe', Marco in Puccinis 'Gianni Schicchi', Silvio in Leoncavallos 'Bajazzo', Shelkalov in Mussorgskys 'Boris Godunow' und Yeletsky in Tschaikowskys 'Pique Dame'. Seit der laufenden Spielzeit ist Dmitry Lavrov Mitglied des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein, wo er in 'Dialogues des Carmélites' von Poulenc, in 'Billy Budd' von Britten, in Cimarosas 'Il matrimonio segreto' sowie in der 'Zauberflöte für Kinder' von Mozart zu erleben ist. Ab der Spielzeit 2011/12 wird er festes Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf.

Weitere Teilnehmer:

Agnieszka Adamczak, Sopran

Agnieszka Adamczak

Agnieszka Adamczak

Agnieszka Adamczak wurde 1982 im polnischen Posen geboren. Im Alter von sieben Jahren lernte sie Klavier, Gesang und Schlagzeug. Mit 19 studierte sie Gesang bei Katarzyna Rymarczyk an der Musikakademie in Posen. Dort stand sie unter anderem als Pamina in der 'Zauberflöte', als Gräfin in Mozarts 'Hochzeit des Figaro', als Elvira in Rossinis 'L'Italiana in Algeri' sowie als Frau Fluth in 'Die lustigen Weiber von Windsor' auf der Bühne. Ihr Studium hat Adamczak 2007 mit Auszeichnung abgeschlossen. Meisterkurse besuchte die Sängerin bei Renata Scotto, Francisco Araiza und Helena Łazarska. Weitere Bühnenerfahrungen sammelte sie beim Internationalen Posener Theaterfestival 'Malta 2004' sowie am Grossen Theater in Posen, wo sie 2005 als Pamina in der 'Zauberflöte' debütierte. 2006 bekam die junge Künstlerin beim Opernfestival in Rheinsberg unter 450 Bewerbern die Hauptrolle in 'Die schöne Galathée' von Franz von Suppé zugesprochen. Von 2008 bis 2010 war sie am Internationalen Opernstudio Zürich engagiert und sang dort die Laura in Verdis 'Luisa Miller'. Beim Anneliese Rothenberger Wettbewerb 2009 erhielt sie den 1. Preis, beim Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb 2010 in Wien den 2. Preis.

Chrysanthi Spitadi, Mezzosopran

Chrysanthi Spitadi

Chrysanthi Spitadi

Chrysanthi Spitadi wurde 1987 in Athen geboren. 2004 begann sie mit ihrem Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Leopold Spitzer, seit 2006 bei Julia Bauer-Huppmann. Parallel zu ihrem Gesangsstudium belegte die Künstlerin das Fach Musical und baute sowohl ihre tänzerischen als auch ihre schauspielerischen Fähigkeiten aus. Beide Fächer hat sie erfolgreich abgeschlossen. Bereits während ihres Studiums in Wien studierte sie Theaterwissenschaften in Athen. Neben ihrer Muttersprache spricht sie deutsch, spanisch, französisch und englisch. Spitadi besuchte Meisterkurse bei Christa Ludwig, Patricia Wise und Helena Łazarska. Ihr Opernrepertoire umfasst die Isabella in Rossinis 'L'italiana in Algeri', den Prinzen Orlofsky in 'Die Fledermaus' sowie die Tisbe in Rossinis 'Aschenputtel'. Liederabende und Konzerte führten sie nach Polen, Frankreich, in ihre Heimat Griechenland und in die Schweiz. 2009 sang sie im Wiener Schlosstheater Schönbrunn die Knusperhexe in Humperdincks 'Hänsel und Gretel'. Beim Internationalen Wettbewerb der Schlossoper Haldenstein debütierte sie 2009 als Carmen und sang die Partie 2010 in der Oper Klosterneuburg in Wien.

Antonio Poli, Tenor

Antonio Poli

Antonio Poli

Antonio Poli wurde 1986 im italienischen Viterbo geboren. Er studierte an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Zur Zeit wird er ebenda von Romualdo Savastano unterrichtet. 2008 gehörte er zum Jungen Ensemble der Semperoper in Dresden. Auf italienischen Konzertpodien sang Poli unter anderem Mozarts 'Requiem' und 'Krönungsmesse' sowie Bachs 'Magnificat', mit der 'Petite messe solennelle' konzertierte er in Toronto. Sein Opernrepertoire umfasst den Alessandro in Mozarts 'Il re pastore' sowie den Arthur in Donizettis 'Lucia di Lammermoor'. Unter der Regie von Daniele Abbado sang er den Sohn des Bruschino in Rossinis 'Il Signor Bruschino' in Rom. In der laufenden Spielzeit gibt Poli in Graz sein Debüt als Don Ottavio in einer Neuproduktion von Mozarts 'Don Giovanni'. Mit dieser Partie wird er 2011 auch in Venedig zu hören sein. Unter Riccardo Muti wird er in Rom als Ismaele in Verdis 'Nabucco', in Prag als Belmonte in Mozarts 'Entführung aus dem Serail' debütieren. Im vergangenen Sommer nahm er am Young Singer’s Project der Salzburger Festspiele teil und gewann den 1. Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb 2010 in Wien.

Marko Mimica, Bassbariton

Marko Mimica

Marko Mimica

Der 1987 in Kroatien geborene Bassbariton Marko Mimica graduierte ursprünglich im Fach Trompete an der Musikhochschule 'Josip Hatze' in seiner Heimatstadt Split. 2010 erhielt der junge Sänger schließlich sein Gesangsdiplom an der Musikakademie in Zagreb, wo er in der Klasse von Martina Zadro und Gerhard Zeller (Lied und Oratorium) studierte. Parallel dazu nahm er Privatunterricht bei Dunja Vejzovic und Vitomir Marof zur weiteren Verfeinerung seiner Technik. Marko Mimica ist bereits regelmäßiger Gast am Kroatischen Nationaltheater in Zagreb, wo er unter anderem Rollen verkörpert wie den Naturburschen Papageno in Mozarts 'Zauberflöte', den Notar in 'Gianni Schicchi' sowie den Colline in 'La Bohème' von Puccini, den Gran Sacerdote in 'Nabucco', den Monterone in 'Rigoletto' sowie den Pistola in 'Falstaff' von Verdi, den Dandini in Rossinis 'Aschenputtel' sowie den Oroveso in Bellinis 'Norma'. 2007 gewann er den 1. Preis beim Staatswettbewerb für Gesang in Dubrovnik und erhielt in Folge auch das CEE Musiktheater Stipendium. Im vergangenen Jahr war der erst 23-jährige Marko Mimica unter den Semifinalisten beim renommierten Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Wien.