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Nach öffentlichen Vorwürfen von Ikke Hüftgold an der SAT.1-Sendung "Plötzlich arm, plötzlich reich", wendet sich vieles zum Guten.

Matthias Distel (44) alias Ikke Hüftgold hatte den Dreh zum SAT.1-Format "Plötzlich arm, plötzlich reich“ abgebrochen und warf den Verantwortlichen eine "gewissenlose Quotenjagd auf dem Rücken misshandelter Kinder" vor. Nachdem er Anzeige gegen SAT.1 und die zuständige Produktionsfirma Imago TV erhoben hatte, gibt es jetzt ein glückliches Ende zum Schutz des Kindeswohls im TV-Business.

Kehrtwende im TV-Skandal um SAT.1-Format "Plötzlich arm, plötzlich reich“

In den vergangenen drei Wochen drohten die Diskussionen um Ikke Hüftgolds Abbruch der Dreharbeiten zu "Plötzlich arm, plötzlich reich“ zwischen Matthias Distel, SAT.1 und Imago TV in einer Schlammschlacht zu enden. Jetzt spricht Matthias Distel in einem Instagram-Post von einer positiven Wendung.

Ikke Hüftgold: "Grundsätzlich ist Imago TV eine Firma mit Herz!"

In seinem Instagram-Statement bedankt sich Ikke Hüftgold bei Imago TV-Chefin Andrea Schönhuber, dass sie sich die Angelegenheit so zu Herzen genommen hat.

"Frau Schönhuber hat mich in der Firma bei mir in Heiligenroth besucht. Dort haben wir zusammen mit unserem Team […] überlegt, wie wir gemeinsam die Zukunft besser gestalten können, im Sinne der Kinder und zum Schutz der Kinder.“

Imago TV-Chefin Andrea Schönhuber lässt Worte Taten folgen

Imago TV habe die vergangenen Wochen genutzt, sich neu zu sortieren, so Ikke. Und Frau Schönhuber habe auch schon gehandelt: Bei Imago TV wurde ein Psychologe eingestellt, der gewähren soll, dass bei Recherchearbeiten in Zukunft genauer hingeschaut wird. Zusätzlich werde gerade ein Ampelsystem von Imago TV definiert, sodass individuelle Fehler in dem Ausmaß nicht mehr passieren können. "Und es waren in diesem Fall individuelle Fehler", so Ikke.

"Es ist auch klar, dass Frau Schönhuber nicht alles weiß, was ihre 80 Mitarbeiter*innen machen. Und klar ist auch, dass Fehler passieren. Das Wichtige ist, dass diese Fehler in Zukunft nicht mehr passieren. Darauf hat mir Frau Schönhuber ihre Hand gegeben."

Matthias Distel fordert Nachzug von gesamter TV-Branche und politischen Support

Es ist nicht in Ikkes Sinne, die Firma Imago TV an den Pranger zu stellen. Auch in anderen Produktionsfirmen seien Ikke zufolge solche Fehler passiert. "Deshalb kann sich eine ganze Branche jetzt an die Nase fassen“, sagt Ikke. Sein Wunsch ist es, dass auch andere Firmen zum Nachdenken angeregt werden. Auch Fernsehmitarbeiter*innen anderer Firmen haben sich bei ihm gemeldet, um an diesem Thema dranzubleiben. Von der Politik wünscht sich Matthias Distel bessere Gesetzesentwürfe, die das Ganze unterstützen.

"Ich glaube, dass es solche Fehler in Zukunft nicht mehr in diesem Ausmaß geben wird,“ ist Matthias Distel überzeugt.

Ikkes Stiftung "Summerfield Kids Foundation" ist jetzt online

Aus aktuellem Anlass hat Ikke mit seinem Team die "Summerfield Kids Foundation" gegründet. Ihre Aufgabe: Kindern aus sozial schwachen Familien zur Seite zu stehen! Jungen Menschen Schutz, materielle Hilfe und Aufmerksamkeit anzubieten. Inzwischen seien schon 200 Geldspenden über 15.000 Euro bei Ikkes Stiftung eingegangen. Die erste Angelegenheit war es, der betroffenen Tauschfamilie aus "Plötzlich arm, plötzlich reich" zu helfen:

"Wir haben die Familie erstmal glücklich gemacht. Wir haben die Wohnung renoviert, wir haben glückliche Kiddies, dort ist alles wieder schön. Wir ziehen jetzt mit unserem Tross weiter und helfen der nächsten Familie,“ erzählt Ikke glücklich.

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