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Nach ihrer Tournee in der Schweiz, erfährt Laura Wilde (31) von ihrem unerwünschten Mitbringsel durch einen positiven Corona-Test. Nun geht es ihr besser.

Laura Wilde meldet sich nach anderthalb Wochen auf Social Media zurück

Endlich ist die Quarantäne vorbei und Laura Wilde darf wieder an die frische Luft. Am 26.September teilte die deutsche Schlagersängerin auf ihren Kanälen mit, dass sie an Corona erkrankt ist. Sie betont nochmal, wie wichtig es in dieser Zeit sei, zusammen zu halten und auf die vorgeschriebenen Maßnahmen zu achten. Ihr ging es soweit gut und sie hatte kaum Symptome.

Nun meldet sie sich zurück mit einem strahlenden Lächeln: sie draußen in der „Freiheit“.

Erster Tag in Freiheit wieder und gleich mal den Wind um die Nase wehen lassen🤩

Laura Wilde, Instagram

"Frische Luft und Liebe" - "Wir lieben das Leben" 😊 Erster Tag in Freiheit wieder und gleich mal den Wind um die Nase wehen lassen🤩 Ich möchte mich für euer Mitfiebern während meiner Quarantäne bedanken und sowieso für eure vielen lieben Genesungswünsche, Nachrichten, Aufmerksamkeiten, Kommentare, Nachfragen und und und danke sagen !!! Es hat mir so viel geholfen in der Zeit. Mir gehts wieder besser und kleine Rest-Wehwehchen legen sich hoff ich auch noch gut🙏 Ihr habt mir so viel Kraft gegeben - ob bewusst oder unbewusst - das möchte ich mal loswerden! Gerade weil es so eine Achterbahnfahrt für mich war. Hab mich etwas rar gemacht und auch mal das Handy zwischendurch ausgeschaltet, um möglichst alle Energie zu sammeln und dass es nicht schlimmer wird. Und euer Feedback während der Zeit macht mich glücklich und stolz - die besten Fans der Welt eben😊 Auch wenn meiner Veröffentlichung nicht nur schöne Kommentare folgten, bin ich trotzdem sehr glücklich, euch meine Botschaft erzählt zu haben😀 Und glaubt mir, eins hab ich durch diese Zeit mal wieder mehr gelernt: Wer im Leben wirklich zu einem steht und wer nicht😉 In diesem Sinne passt auf euch auf und achtet einander😘 Eure Laura #wirliebendasleben #music #laurawilde #freiheit #quarantänevorbei #ilovemylife #schlager #insta #corona #botschaft #abstand #aha #luft #free #atmen #tiefluftholen #wind

Ich möchte mich für euer Mitfiebern während meiner Quarantäne bedanken und sowieso für eure vielen lieben Genesungswünsche, Nachrichten, Aufmerksamkeiten, Kommentare, Nachfragen und und und danke sagen! Es hat mir so viel geholfen in der Zeit.

Laura Wilde, Instagram

Wir sind froh, dass es dir wieder besser geht liebe Laura!

Wenn ihr Lust habt, könntet, ihr nochmal ihr Telefon-Interview, vom 19. September mit dem SWR nachlesen:

Das Bild zeigt Laura Wilde mit einem nachdenklichen Blick. (Foto: Imago, CHROMORANGE)
Imago CHROMORANGE

Am 19. September tritt sie noch in Unterbäch (Schweiz) auf dem Schlagerfest auf, nun ist Laura an Covid-19 erkrankt. In einem Telefon-Interview mit dem SWR spricht die junge Sängerin offen über ihre Krankheit.

Lauras Corona-Erkrankung: Ein Schweizer Mitbringsel?

Während ihres Aufenthalts in der Schweiz hat Laura Wilde einige Momente erlebt, die ihrer Wahrnehmung nach absolut nicht corona-konform waren. Aus diesem Grund begibt sie sich nach ihrer Rückkehr freiwillig in die Quarantäne und entschließt sich einen Corona-Test zu machen.

„Boah, da gings echt drunter und drüber – ich traue mich jetzt nicht zu meinen Eltern zu gehen, nach diesem Erlebnis dort.“

Laura Wildes Gedanken nach dem Aufenthalt in der Schweiz

Das Resultat des Tests zeigt, dass Lauras Bauchgefühl sie nicht trügt: Der Corona-Test ist positiv.

 „Ich kann es nicht genau sagen, aber zumindest laut Gesundheitsamt und RKI-Berechnung ist es auf jeden Fall ein Schweizer Mitbringsel.“

Laura Wilde

Lauras Verdacht auf den Ursprung der Krankheit

Die junge Sängerin reflektiert ihr Schweizer Tour-Erlebnis und ist verärgert über die Missachtung allgemeiner Schutzmaßnahmen. Beweisen kann man es nicht, aber vor allem bei einem der beiden Auftritte ging es „leicht drunter und drüber“, sagt sie dem SWR gegenüber.

„Man musste immer um Abstand bitten, man musste sich immer für alles rechtfertigen, wenn man eigene Sicherheitsmaßnahmen machen wollte. Den Leuten war es eigentlich ziemlich egal, was mich auch sehr wütend gemacht hat.“

Laura Wilde

Missachtung der Corona-Schutzmaßnahmen macht Laura Wilde wütend

Ihrer Empfindung nach geht es in Deutschland schon strenger zu als in der Schweiz. Die Konzertbesucher schienen für Laura sehr locker mit dem Thema "Corona" umzugehen. Es wurde Polonaise getanzt und kein Abstand gehalten. Zudem waren sie verständnislos gegenüber den Menschen, die sich an die Maßnahmen hielten.

„Ich hatte mit meiner Begleitung zusammen versucht, wenn möglich, die Maske anzuziehen. Da wurden wir angeguckt wie Außerirdische, weil dort kaum einer eine Maske benutzt. […] Mir ist manchmal echt die Spucke weggeblieben, weil ich das einfach nicht verstehen konnte.“

Laura Wilde

Respekt vor der Corona-Erkrankung und ihren Folgeschäden

Speziell für eine Sängerin ist die Atmung extrem wichtig. Der Schlagerstar ist in Sorge, dass Corona ihr einen Strich durch die Singerei machen könnte, auch wenn Laura den Spätfolgen im wahrsten Sinne „positiv“ entgegen schauen möchte. Das ist für sie aber manchmal nicht so leicht, da Laura, nach eigener Aussage, eher ein Mensch ist, der sich immer sehr den Kopf zerbricht.

„Nach außen lache ich gern und bin im Schlagergeschäft als Strahlesängerin unterwegs. Aber es ist trotzdem so, dass es da innerlich ein bisschen anders aussieht."

Laura Wilde über sich selbst

Stabiler Zustand in der Corona-Quarantäne

Zum Glück geht es ihr bislang ganz gut. Sie weist lediglich Erkältungssymptome wie Halsweh, Schnupfen und zeitweise Geschmacksveränderungen auf. Allerdings heißt es für sie noch ein paar Tage Quarantäne. Ein Glück gibt es da ihre Nachbarn, die ihr alles Notwendige vor die Tür stellen.

Lauras Moral von der Geschicht´: Gemeinsam gegen Corona

Erst nach langem Überlegen hat Laura ihre Erkrankung öffentlich gemacht, um der Gesellschaft eine Botschaft mit auf den Weg mitzugeben:

"Hey es ist da das Virus! Ich habe nicht viele Symptome, aber ich hab´s. Passt bitte auf euch und auf euer Gegenüber auf!"

Laura Wilde

Laura rät jedem, auch wenn man bisher in seinem Umfeld nicht direkt mit Corona konfrontiert wurde, fürsorglich zu beobachten, wo man sich unter welchen Bedingungen herumtreibt. Sie ruft dazu auf, den Mut zu haben, einen Corona-Test zu machen, wenn einem etwas komisch vorkommt.

Die derzeitige Situation sei vor allem in ihrem Job sehr schwierig. Einerseits sei es wunderschön live vor den Fans zu performen. Andererseits sei es zeitgleich sehr schwierig, diese Herausforderungen eines Live-Auftritts mit den Corona-Auflagen unter einen Hut zu bekommen. Umso wichtiger ist es für Laura, dass sich alle die Maßnahmen zu Herzen nehmen und dass jeder einzelne sagt:

„Hey, ich halte Abstand. Ich habe den Respekt vor meinen Mitmenschen, ich halte mich an die Maßnahmen. Da muss sich echt jeder an seine eigene Nase greifen, um zu sagen: Hey, nur gemeinsam schafft man das.“

Laura Wilde

Alles geht! Jedoch mit dem richtigen Maß

Das ist Lauras Motto. Dass sie in der Schweiz dafür belächelt wird, weil sie sich an die Maßnahmen hält, ist ein absolutes No-Go für Laura:

"Sowas kann in der heutigen Zeit nicht sein, dass man ausgelacht wird, wenn man nur den Ellenbogen hin streckt und keine Hand geben will. Das sind Sachen, da darf heute nicht drüber diskutiert werden.“

Laura Wilde

Laura wäre nicht Laura, wenn sie nicht denken würde „Alles geht!“. Ihrem Motto treu beendet Laura das Interview mit einer Botschaft nach draußen:

"Habt Spaß, habt´s lustig miteinander aber echt im Maß. Passt auf euch auf und macht alles mit Abstand!“

Laura Wilde

Nun ist für die Vollblut-Sängerin erst einmal Ruhe angesagt. Allerdings steht das Handy seit der Veröffentlichung ihrer Krankheit nicht mehr still. Bisher gab es demnach noch keinen Anlass zur Langeweile, so Laura. Für die kommenden Tage hat sie sich die Aufräumarbeiten vorgenommen, zu denen man sonst nicht kommt. Erschöpft von den vergangenen aufregenden Tagen, will sie jetzt jede freie Minute nutzen, um die Füße hochzulegen und sich ein bisschen auszuruhen.

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