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SENDETERMIN Mi, 1.11.2017 | 5:45 Uhr | SWR Fernsehen

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit: Spezial Monumente für die Ewigkeit

Blick über Wien mit dem Stephansdom

Blick über Wien mit dem Stephansdom

Wien ist die Kulisse für Max Moors Erzählungen über einige der wichtigsten Nekropolen der Erde. Welche Kulisse wäre dafür besser geeignet als Wien. Keine europäische Stadt hat eine so innige Verbindung zum Tod. Einige der prächtigsten Bauten entstanden durch den Totenkult. An den verschiedensten Plätzen dieser Erde findet man Grabmäler, die Einblicke in die unterschiedlichsten Kulturen geben. All diesen Kulturen war eines bewusst: Der Tod währt länger als jedes Leben.

Stonhenge - mystisch

Stonhenge - mystisch

Schon in der Steinzeit finden sich Spuren von Totenkult und damit verbundenen Opferriten. Stonhenge und das Grab Maes Howe auf den britischen Orkney Inseln sind dafür Beleg. Die Pyramiden Ägyptens sind heute die steinernen Zeugnisse einer der ersten Hochkulturen der Menschheit. Als die Dynastien der ägyptischen Hochkultur bereits Geschichte waren, entdeckten die Nabatäer im heutigen Jordanien die Unvergänglichkeit der Steine. In Petra schufen sie prächtige Häuser für ihre Toten.

Die tönernen Soldaten des Kaisers in Formation am Boden

Die tönernen Soldaten des Kaisers in Formation am Boden

Auch eine der berühmtesten Welterbestätten Chinas, die tönernen Soldaten von Xian, ist ein Grabmal. Seit 2.200 vor Christus bewachen diese Soldaten das Grab des ersten Kaisers Qin Shi Huangdi. Das Taj Mahal - das Grabmal aus Marmor - wurde vom indischen Großmogul Shah Jahan 1651 für seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal erbaut, die bei der Geburt ihres 14. Kindes starb. Am Rand der riesigen Steppe Kasachstans steht eine prächtige Grabmoschee. Hier liegt ein Mann begraben, der den Kasachen heilig ist: Hodscha Ahmed Yasawi, ein asketischer Poet, Mystiker und Religionsstifter.

Portrait, Anak-Grab

Portrait, Anak-Grab

Weil die Menschen im antiken Korea an ein Leben nach dem Tode glaubten, bauten sie allen hochrangigen Persönlichkeiten Hügelgräber und statteten diese mit Wandmalereien aus. Eines gilt als die Wiege der koreanischen Kultur: Koguryo. Die Grabfresken vergegenwärtigen die damaligen religiösen Vorstellungen und geben Einblicke in den Alltag des antiken Korea.