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SENDETERMIN So, 12.6.2011 | 3:05 Uhr | SWR Fernsehen

Aus der Reihe "Lange Nacht der Schätze der Welt" Türkisches Welterbe

Die Reise beginnt in Instanbul, die einzige Stadt auf zwei Kontinenten. Weiter geht es nach Göreme. In dem türkischen Hochland befindet sich eine märchenhafte Vulkanlandschaft, in der Wind und Wasser die Baumeister waren. Die Reise endet in Pamukkale mit ihren weissen Terrassen, die größten Naturwunder der Türkei.

Blick auf Instanbul

Blick auf Instanbul

Gast zu diesem Thema ist Martin Thoma, ein Filmproduzent und Regisseur, der seit zehn Jahren in Istanbul lebt und mit einer Türkin verheiratet ist. Er erzählt vom Leben im "In"-Viertel Istanbuls, das auch bei Touristen beliebt ist, vom Leben auf zwei Kontinenten und zwischen den Kulturen. Außerdem war er an der Herstellung der Filme dieses Kapitels beteiligt.

Istanbul, Metropole und Kapitale dreier Weltreiche, Schmelztiegel verschiedener Kulturen, einzige Stadt auf zwei Kontinenten. Das römische Reich und seine Kultstätten gaben die Fundamente für Konstantinopel, Hauptstadt des byzantinischen Reiches, worauf die Osmanen ihre Herrschaft mit ihren Monumenten gründeten. Das historische Istanbul auf der Landzunge zwischen Goldenem Horn, Marmarameer und Bosporus scheint wie keine andere Metropole dazu bestimmt, Ost und West in eine Synthese zusammenzuführen.

Tuffsteinpilze?

Tuffsteinpilze?

Als der spanische Schriftsteller Juan Goytisolo durch die Täler von Göreme in der Türkei wanderte, war er sicher: der Architekt Gaudí muss hier gewesen sein und das alles gebaut haben! Tausende von Kegeln, Pilzen, Kaminen, Türmchen und steinernen Ornamenten, hinter jedem Felsvorsprung tauchen neue Formen auf. Der Canyon im türkischen Hochland ist eine märchenhafte Vulkanlandschaft, in der Wind, Wasser und Kälte die Baumeister waren.


Pamukkale: Steinhaus an weißem Fels

Steinhaus an weißem Fels

Die weißen Terrassen von Pamukkale gehören zu den größten Naturwundern der Türkei. Am Hügelsaum des Mäander, einer geologischen Bruchzone, entspringen an mehreren Stellen Thermalquellen mit einer Temperatur von 36 Grad Celcius. Beim Durchsickern des Kalkgesteins haben sie sich mit mineralischen Stoffen angereichert, die beim Abkühlen an der Erdoberfläche zu
Kalksinter erstarren.

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So, 12.6.2011 | 3:05 Uhr

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