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SENDETERMIN So, 11.3.2018 | 6:05 Uhr | SWR Fernsehen

Asien: China Qufu

Die Stätten des Konfuzius

Im Schätze der Welt Film über Qufu - die Stätten des Konfuzius - werden nicht nur die bedeutenden steinernen Zeugnisse einer großen Kultur gezeigt, sondern wird auch eine Vorstellung davon vermittelt, wie zu Zeiten der chinesischen Kaiser der Konfuziuskult aussah und welche Bedeutung die Ideen des Weisen für die Gesellschaft Chinas hatten.

Schauspielerformation mit Blasinstrumenten im Tempel

Schauspieler im Tempel

1993 wurden der Konfuziustempel, der Konfuziusfriedhof und die Residenz der Familie Kong in die UNESCO Welterbeliste aufgenommen. Diese drei Stätten gelten als herausragende Beispiele für chinesische Tempelanlagen, für Wohnhausarchitektur und für die Bestattungstradition. Sie haben seit mehr als 2000 Jahren eine ununterbrochene Geschichte. Nach Jahrzehnten der Verfolgung des Konfuzianismus im kommunistischen China, während der fast alle Konfuziustempel zerstört wurden, erleben die Ideen des "Großen Weisen" seit 20 Jahren in China und Asien eine Renaissance.

Daten & Fakten

Kulturdenkmal: der 62 mal rekonstruierte und restaurierte Konfuziustempel, mit mehr als 100 weiteren Gebäuden der zweitgrößte klassische Baukomplex nach dem Kaiserpalast von Beijing (Peking), und der etwas außerhalb gelegene, 200 ha große Friedhof mit dem Grab des Konfuzius und seiner Nachfahren
UNESCO-Ernennung: 1994
551 v. Chr.
Geburt des Meisters Kong (Kong Fu Zi oder Konfuzius)
479 v. Chr.
Tod des Konfuzius
1018
Bau der Kui-Wen-Halle
1443
Stiftung eines Grabsteins für das Grab des Weisen mit der Inschrift »Großer Vollender, höchster Heiliger, kulturverbreitender König«
1504
Restaurierung der Kui-Wen-Halle
1592
Fertigstellung der Halle der »Spuren des Weisen« (Sheng Ji Dian)
1724
Umbau der »Halle der Vollkommenheit«
bis 1937
die Residenz der Familie Kong als Wohnort der Nachfahren des Weisen Konfuzius
1966-76
Große Proletarische Kulturrevolution unter Führung der Roten Garden
1985
Restaurierung der Kui-Wen-Halle
1989
Kulturfestival aus Anlass des 2540. Geburtstags von Konfuzius

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