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SENDETERMIN Di, 7.2.2017 | 7:35 Uhr | SWR Fernsehen

Südamerika: Argentinien Die Wasserfälle des Iguazu

Gewaltiger als die Niagarafälle

Auf einer Breite fast dreimal so groß wie die Niagarafälle stürzen die Wassermassen hier in die Tiefe, und von weitem schon tönt es wie ein Erdbeben.

Wasser als Welterbe: Poesie und Dramatik des Elements im Naturpark Iguazu.

Wasser als Welterbe: Poesie und Dramatik des Elements im Naturpark Iguazu.

Auf einer Breite fast dreimal so groß wie die Niagarafälle stürzen die Wassermassen hier in die Tiefe, und von weitem schon tönt es wie ein Erdbeben. Die Tröpfchenatmosphäre schimmert in allen Regenbogenfarben. Iguazú bedeutet in der Sprache der Guaraní-Indianer "große Wasser".

Zu beiden Seiten des Stromes erstreckt sich ein Naturpark. Dort hält sich bis heute eines der vielfältigsten Ökosysteme der Erde. Die gewaltige Sprühnebelwolke der Wasserfälle versorgt die gesamte Umgebung mit dem notwendigen Nass.


Einige Wissenschaftler sagen voraus, dass dieses Panorama schon in Hundert Jahren verschwunden sein wird.

Idylle im Naturpark ....


Unüberschaubar groß ist die Artenvielfalt hier. Schmetterlinge, Vögel und unzählige verschiedene Pflanzen nähren sich aus den enormen Wassern. Besonders von der argentinischen Seite her bietet sich dem Besucher eine unvergessliche Szenerie.

Daten & Fakten

Naturdenkmal: Wasserfall oberhalb des Zusammenflusses von Iguazu und Paraná, umgeben von brasilianischem Regenwald; Fläche von 1700 qkm; Fallhöhe des Wasserfalls über das südliche Brasilianische Plateau beträgt 72 m; 800 m des 2,7 km breiten Wasserfalls auf brasilianischem Hoheitsgebiet; Gefährdung des Ökosystems seit 1998 durch die Inbetriebnahme des Staudammes Salto de Caixas und Reduzierung der Durchflußmenge von 7000 Kubikmeter/Sek. auf 2300 Kubikmeter/Sek.
UNESCO-Ernennung: 1986
Flora und Fauna:
zu 90% mit subtropischem Regenwald bedeckt, im tiefer gelegenen Teil des Nationalparks Vorkommen von Baumfarn, Steineibe, Philodendron und Ilex, im höher gelegenen Teil Bestand von Araucaria angustifolia sowie zwei Palmenarten, Euterpe edulis und Cocos romanzoffiana; Riesen- und La-Plata-Otter, Ozelot, Jaguar, Puma, Langschwanzkatze; Vogelarten wie Harpyie, die zu den Waldsteißhühnern zählende Art Tinamus solitarius, die zu den Weißhauben-Schakuhühnern zählende gefährdete Art Pipile jacutinga sowie Grüntrogon; Reptilien wie Breitschnauzen- und Brauner Glattstirnkaiman

Copyrightvermerk für Daten & Fakten
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Di, 7.2.2017 | 7:35 Uhr

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